Halloween 2016

Harburg - Weniger Kinder unterwegs und keine krasse Grusel-Schminke: Die Meldungen über Horror-Clowns der vergangenen Tage haben sich auch auf Halloween

in Harburg ausgewirkt. "Ich war mir unsicher, ob ich überhaupt mit meinen Kindern in diesem Jahr losgehe", sagte am Montagabend eine Mutter gegenüber harburg-aktuell. Andere wollten in diesem Jahr aus Angst vor einem Horror-Clown die Tür gar nicht öffnen.

Doch zum Glück gab es in Harburg keine Zwischenfälle: "Es blieb alles ruhig, Wir hatten im Bezirk Harburg keine Straftaten und keine Horror-Clowns zu verzeichnen", hieß es dazu am Dienstag aus dem Polizeikommissariat 46.

Auch diese toll verkleidete Gruppe hatte viel Spaß zu Halloween in Eißendorf. Foto: Halloween 2016

Diejenigen, die sich den Spaß nicht verderben ließen, kamen vor allem in Eißendorf voll auf ihre kosten. Unter dem Motto "Süßes oder Saures" zogen die kleinen Monster, Vampire, Skelette und Hexen nach Einbruch der Dunkelheit durch die Gegend, um an Haustüren zu klingeln und Süßigkeiten zu kassieren.

Doch zwischen Hainholzweg und Blaumeisenweg drehen mittlerweile vier Hausbesitzer den Spieß um: Sie verwandeln ihre Eigenheime in echte Grusel-Häuser. Angefangen hatte damit Familie Marx am Hainholzweg, die als erste eine Art Geisterbahn in ihrem Garten aufbauten. Mittlerweile gehören Laser-Strahler, tolle Verkleidungen und viele schaurige Gimmicks dazu. In diesem Jahr erschreckten Vater und Sohn Marx die Gäste als Prinz Nuada und als lebendiger Baum. 

Am Halloween-Haus am Blaumeisenweg, das bereits von außen so aussah, als würde es böse gucken, werden die Besucher von mehreren schaurigen Gestalten in Empfang genommen. Viele Kinder überlegten sich sehr gut, ob sie an dieser Tür klingeln wollten. Doch am Ende der Mutproben konnten sie sich sicher sein: Auch in den Horror-Häusern gab es eine Süßigkeit für sie. (cb)

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