Harburg – Ab kommenden Montag, den 24. Oktober, ist die Anschlussstelle Neuland der Stadtautobahn (A253) wieder frei. Am Sonnabend

und Sonntag werden deshalb zwischen den Anschlussstellen Neuland und Wilhelmsburg-Süd in beiden Fahrtrichtungen nur je ein Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Es gilt eine Höchstgeschwindigkeit von Tempo 60. Während dieser Zeit wird die Verkehrsführung für die letzte Bauphase eingerichtet.

Ab Montag stehen dann  in Fahrtrichtung Süden mit dem Stand- und Hauptfahrtstreifen zwei Fahrstreifen zur Verfügung, in Richtung Norden mit dem Standstreifen ein Fahrstreifen. In beiden Fahrtrichtungen gilt weiter eine Höchstgeschwindigkeit von Tempo 60.

„Die Verkehrsteilnehmer im Süden der Metropole werden weiterhin viel Geduld und Nerven brauchen“, sagt Birgit Stöver, Bürgerschaftsabgeordnete der CDU.  Zwar verkünde der Senat, dass Aus- und Auffahrt der A 253 an der Anschlussstelle Neuland ab Montag wieder frei seien. „Dennoch behindern die schleppenden Sanierungsarbeiten und die installierte Ampel an der Wilhelmsburger Reichsstraße weiterhin den Verkehrsfluss. Nach wie vor steht in Richtung Norden nur ein Fahrstreifen zur Verfügung und nach wie vor hat der Senat für die Dauer der Sanierungen keinen Zeitplan erstellt.“

Der Gipfel sei allerdings die Empfehlung des Senats, auf die A1 oder A 7 auszuweichen. „Das schlägt dem Fass den Boden aus: da stehen die Verkehrsteilnehmer doch auch im Stau“, sagt Stöver. Der Senat solle endlich die Verkehrsprobleme anpacken. Stöver: „Ich wiederhole hiermit die Forderung meines Landtagskollegen aus Niedersachsen: Wir brauchen für den Hamburger Süden und die Metropolregion einen Verkehrskoordinator, um die Verkehrsprobleme zu lösen.“ zv