Hoffnungsträger

Harburg - Eine eindrucksvolle Fotoausstellung ist am Montag in den Harburg Arcaden eröffnet worden: „Hoffnungsträger“ erzählt die Geschichten von zehn

Flüchtlingen, die das Schicksal nach Hamburg trieb. Begleitet von packenden Portrait-Aufnahmen des Fotografen Marcelo Hernandez kommen die Betroffenen in aufgezeichneten Interviews selbst zu Wort.

Die 37-jährige Farima aus Afghanistan an ihrem Portrait in der Ausstellung. Auch ihre Geschichte wird erzählt. Foto: cb

Ihre Erzählungen zeugen nicht nur von erlittenem Leid und vom Leben als Vertriebene, sondern sind zugleich auch eindrucksvolle Zeugnisse für Überlebenswillen, Mut - und vor allem: Hoffnung. Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Oktober zu sehen.

Zuvor war die Ausstellung in Bergedorf zu sehen. Dort wurde Claudia Loss (SPD) auf die Schau aufmerksam und setzte sich dafür ein, dass sie auch in Harburg zu sehen ist. Gemeinsam mit Melanie Wittka, Kurator Jorge Birkner und Fotograf Marcelo Hernandez eröffnete die Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Bildung und Integration die Ausstellung in den Harburg Arcaden. Mit dabei waren auch Amir und Farima aus Afghanistan, zwei der in der Ausstellung portraitierten Personen.

Fotograf Marcelo Hernandez mit Amir und Farima aus Afghanistan, zwei der in der Ausstellung portraitierten Personen. Foto: cb

Die rund 30 Tafeln umfassende Ausstellung kommt aufgrund eines Antrags der Harburger SPD nach Harburg und wird finanziert mit Gestaltungsmitteln der Harburger Bezirksversammlung. Die Texttafeln mit den Hintergrundinformationen zur Flüchtlingssituation konnten auf Kosten der Werbegemeinschaft der Harburg Arcaden aktualisiert werden.  (cb)