Fest der Vielfalt

Harburg - Nach einem verhaltenen Auftakt ist das Fest „Harburg feiert Vielfalt“, das am Sonnabend Nachmittag auf dem Harburger Rathausplatz gefeiert

wurde, noch richtig in Schwung gekommen: Nach Schätzung der Polizei feierten im Verlauf des  Nachmittags rund 2000 Menschen - genauso viele wie im Vorjahr - ein friedliches Fest ohne Zwischenfälle.

Viele Bands wie die jungen Hip-Hop-Sängerinnen von "Mama Sun" sorgten auf der Bühne für Stimmung. Foto: cb

"Es hat sich in Harburg in der letzten Zeit viel bewegt, weil sich viele Harburger ehrenamtlich für die Flüchtlinge engagiert haben", sagte Bezirksamtsleiter Thomas Völsch in seiner Eröffnungsrede. Und: "Mein Dank geht an die vielen Ehrenamtlichen in den vielen Initiativen, von denen sich viele heute auf diesem Fest präsentieren."

Rund 2000 Personen feierten ein buntes Fest für jung und alt auf dem Rathausplatz. Foto: cb

Rund 30 Initiativen, wie etwa das DRK-Willkommensbüro, der Verein Griechischer Eltern, fördern und wohnen oder das Café Refugio informierten die Besucher über ihre Angebote. Darüber hinaus wurden selbst zubereitete internationale Spezialitäten wie griechische Antipasti oder orientalische Kekse, Kaffee und Kuchen gegen eine Geldspende nach Wahl an die Festbesucher verkauft.

Karin Robben von der Lawaetz-Stiftung probiert bei Theo Bozoudis Spezialitäten aus Griechenland. Foto: cb

Ebenso Abwechslungsreich war auch das Bühnenprogramm, durch das Moderator Sven Böttcher führte: Für Stimmung sorgten etwa die Bands "Kekso & Terikafo" mit ihrem Senegambia Pop, die jungen Hip-Hop-Sängerinnen von "Mama Sun" oder die Griechische Tanzgruppe mit ihren traditionellen Tänzen.

Zwei weitere Höhepunkte waren Aktionen, bei denen das Publikum aktiv zum Mitmachen aufgefordert wurde: Beim Aktionstheater mussten die Besucher gemeinsam mit den phantasievoll verkleideten Akteuren aus 108 Einzelteilen das Hamburg Wappen "puzzeln", und beim Mitmachkonzert von Trommelzauber wurden rund 50 Trommeln zum mittrommeln an die Besucher verteilt.

"Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf des Festes und dem Zuspruch der Besucher", sagte Christian Diesener von der Lawaetz-Stiftung am Sonntag gegenüber Harburg-aktuell. Und: "Nicht einmal der einsetzende Nieselregen am Nachmittag hat der guten Stimmung etwas ausgemacht."  (cb)