Maritime Nacht

Harburg - Gelungene Premiere an Harburgs Technischer Uni: Am Freitagabend wurde zum ersten Mal die Maritime Nacht veranstaltet. Unter dem Motto "Schiffe,

Technik und Meer" fanden mehr als 60 Vorträge, Workshops, Instituts- und Laborbesichtigungen, Experimente und Ausstellungen statt.

Dr. Rolf Bösinger (Mitte), Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, TU-Präsident Garabed Antranikian (rechts) und Organisator Wolfgang Mackens eröffnen die Veranstaltung mit dem lauten Tuten aus einem Nebelhorn. Foto: cb Foto: cb

Der Maritime Mix kam beim Publikum sehr gut an: "Die Veranstaltung war ein Super-Erfolg, mehr als 2000 Besucher sind dabei gewesen", sagte am Sonnabend TU-Pressesprecherin  Jasmine Ait-Djoudi gegenüber harburg-aktuell. Und: "Die Veranstaltung richtete sich an alle, die sich für Schiffbau, Schifffahrt, Offshore, Hafen, Technik und Meer interessieren."

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dr. Rolf Bösinger, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, TU-Präsident Garabed Antranikian und Organisator Wolfgang Mackens mit dem lauten Tuten aus einem Nebelhorn.

Es war die erste maritime Nacht überhaupt, die eine Universität in Norddeutschland initiiert hatte. „Wir wollten damit alle, egal ob jung oder alt, für maritime Themen begeistern“, sagte TU-Professor und Organisator Wolfgang Mackens.

Crash-Test der besonderen Art: Staatsrat Dr. Rolf Bösinger startet den Eisbrecher-Test in der Schiffsbau-Versuchshalle. Foto: cb

Mit dem einzigartigen Angebot bei der Maritimen Nacht in Harburg trafen die Veranstalter voll ins Schwarze. Egal, ob Monsterwellen, Seeunglücke oder Einparken mit 200.000-Tonnern - die 40 Referenten aus ganz Deutschland boten mit praxisnahen Vorträgen spannende Einblicke in die Schifffahrt- und Meeresthemen.

Viele Experten aus dem Schiffbau standen Rede und Antwort. Foto: cb

Bei einem Seemansknotenkurs, Demonstrationen am Schiff-Simulator und einer Anleitung zum Floßbauen kamen auch die jungen Besucher voll auf ihre Kosten. Darüber hinaus wurden zahlreiche Versuche, Mitmach-Experimente und Laborbesichtigungen angeboten. (cb)