Harburg - Die Zitadellenbrücke, die neue Drehbrücke über den Lotsekanal im Binnenhafen, erweist sich als Flop. Es gibt weiterhin Probleme. Das muss jetzt die

Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation mitteilen.

Die Brücke ist einfach nicht wetterfest. Das führt immer wieder zu Fehlermeldungen der Sensorik, die spielt dann "verrückt" und verhindert zum Beispiel, dass die Brücke nicht richtig geschlossen werden kann. Tagelang war die Brücke deshalb in den letzten Wochen offen geblieben. Der Schiffsverkehr hatte vorrang. Auch in der kommenden Zeit wird es Probleme geben.

"Die Brücke kann zurzeit, wie vorgesehen, betrieben werden", sagt Pressesprecher Richard Lemloh. "Bis dieser Funktionsmangel jedoch behoben ist, müssen die Öffnungszeiten der Brücke für Schiffsdurchfahrten in den nächsten Wochen gegebenenfalls noch einmal eingeschränkt werden."

Wer die Brücke mit dem Schiff passieren möchte, muss sich vorher anmelden. Die Behörde braucht einen Tag vorlauf. Anmeldungen für Öffnungen für Schiffsdurchfahrten werden weiterhin bei der Schleuse Harburg unter der Telefonnummer 0 40/4 28 47 - 48 51 angenommen. Ob man dann tatsächlich durchfahren kann, ist nicht sicher. Die Öffnung der Brücke kann laut Behörde zurzeit nicht uneingeschränkt gewährleistet werden.

Lemloh: "Soweit mehrere Schiffsdurchfahrten geplant sind oder nochmals Störungen des Betriebes eintreten, wird die Brücke vorsorglich auch für längere Zeit für die Schifffahrt geöffnet bleiben."  Das bedeutet, dass dann Fußgänger die Brücke nicht nutzen können. (cb)