Harburg - Anlässlich der „Woche der Wiederbelebung“ vom 19. bis 25. September initiieren das Citymanagement und das Bezirksamt gemeinsam mit Krankenhaus Mariahilf und dem

DRK-Kreisverband Harburg Aktionen unter dem Motto „Harburg kann Leben retten“. Am 25. September informieren die Klinik und die Hilfsorganisation von 13 bis 18 Uhr am Lüneburger Tor im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags über Reanimationsmaßnahmen und führen Kurz-Schulungen durch. Mit dem kostenlosen Training setzen beide Einrichtungen ein Zeichen: Reanimation ist einfach. Jeder kann ein Leben retten!

„Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen – deshalb sollte jeder in der Lage sein, im Notfall einfache und lebensrettende Maßnahmen zu ergreifen. Es lohnt sich, seine Fähigkeiten aufzufrischen“, erklärt Dr. Philipp-Alexander Brand, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin am Mariahilf. Wolfgang D. Friedrich, Geschäftsführer DRK-Ambulanzdienst Hamburg, kann das bestätigen: „Lebensrettende Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten nicht erst dann zum Thema werden, wenn die Notsituation da ist oder war. Sehr viel besser ist es, sich vorab damit zu beschäftigen, um im Fall des Falles besonnen reagieren zu können.“

Da der letzte Erste-Hilfe-Kurs oft schon länger zurück liegt, ist es wichtig, das Reanimationswissen aufzufrischen. „Die Kurz-Schulung kann den Erste-Hilfe-Kursus nicht ersetzen“, sagt Friedrich. Daher soll die Aktion, bei der auch der Einsatz von Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED) geübt wird, Interesse an einer Wiederholung des Erste-Hilfe-Kurses wecken.

Zu dem Reanimationstraining des Mariahilf und des DRK Harburg am 25. September sind Menschen allen Alters herzlich eingeladen. Zwischen 13 und 18 Uhr geben die beiden Einrichtungen kostenfreie „Hands-on“-Schulungen. Die Besucher können unter anderem an Puppen üben, wie man im Notfall Hand anlegt. Vor Ort sind auch DRK-Mitarbeiter, die über das Angebot des Hausnotrufes informieren. Am Montag, 26. September, 15 bis 18 Uhr, stehen im Mariahilf Vorträge und Führungen durch das Herzkatheterlabor auf dem Programm. Kardiologen und Anästhesisten erklären, was nach einem plötzlichen Herzstillstand und einer Reanimation mit dem Erkrankten passiert. zv