160615Rehr1Neugraben - Spiel-Loop, Wackellinsen und Skateranlage: Die Grünanlage Rehrstieg ist nicht wieder zu erkennen: Für mehr als eine Million Euro ist die Anlage

in zwei Bauabschnitten umgestaltet. Nachdem bereits im Sommer 2015 die Skateranlage feierlich eingeweiht wurde, sind nun auch die Baumaßnahmen des zweiten Bauabschnittes der Umgestaltung Grünanlage Rehrstieg abgeschlossen.

Am Dienstag hat Bezirksamtsleiter Thomas Völsch die Anlage offiziell an die Neuwiedenthaler übergeben. Ein buntes Rahmenprogramm sorgte für Spaß und Unterhaltung.

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Klaus Krollpfeiffer (v.l.), Katrin Teller (beide Abteilung Stadtgrün), Bezirksamtsleiter Thomas Völsch, Landschaftsarchitekt Nicolaus von Hantelmann und Jan Paulsen (Sozialraum-Management) schneiden das rote Band durch. 

Rund um das Spielhaus Neuwiedenthal und vor dem Jugendcafé Neuwiedenthal wurde die Grünanlage interessanter und abwechslungsreicher gestaltet. Dank der Aufnahme Neuwiedenthal - Rehrstieg als Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteil-entwicklung (RISE) konnte dieses umgesetzt und mit 680.000 Euro aus RISE-Mitteln finanziert werden. 330.000 Euro steuerte die Abteilung Stadtgrün des Bezirksamtes Harburg bei.

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Auf dem roten Spiel-Loop kann man wunderbar Skaten und Rollern. Fotos: cb

Die gemeinnützige SAGA GWG „Stiftung Nachbarschaft“ spendete für den Neubau der Skateranlage weitere 50.000 Euro. Insgesamt flossen rund eine Million Euro in die Aufwertung des 18.000 Quadratmeter großen Areals.

Unter Federführung der Abteilung Stadtgrün des Bezirksamtes Harburg wurden neue Sitzmöglichkeiten geschaffen, neuwertige Spielgeräte wie etwa Klettermöglichkeiten, Wackellinsen und Trampolinflächen eingebaut, alte Geräte überarbeitet und an anderer Stelle wieder aufgebaut.

Kernstück der Anlage ist aber der signalrote Spiel-Loop - ein etwa 600 bis 700 Meter langer Rundkurs aus Asphalt, der sich durch die gesamte Anlage schlängelt und damit eine Verbindung zwischen Spielhaus und Skateranlage darstellt. Dieser Loop kann nach Herzenslust mit Fahrrädern, Rollern, Kettcars oder Inlineskates befahren werden. So etwas gibt es in ganz Hamburg kein zweites Mal.  (cb)