160527BarkHarburg - Es ist ein alter Traum und jetzt wird er wahr: Im Harburger Binnenhafen gibt es bald eine neue Motorbarkasse,  die den Hamburger Süden mit dem Norden

verbindet. Die "Wappen von Harburg“ ist ein rund 20 Meter langes Salonschiff der Extraklasse und über 20 Meter lang.  Das im Jahr 2000 gebaute Schiff soll vom Kanalplatz aus zu Einkaufstouren in der Hamburger City oder Ausflugtörns nach Wilhelmsburg und Bergedorf starten, sagt der neue Eigner des schneeweißen Schiffes, der Harburger Unternehmer Reinhard Knoche.

Der Binnenhafen-Fan ist Vorstand des Yachtclub Hansa e.V. und unterstützt die Kulturwerkstatt Harburg e.V..  sowie den neuen Verein  Museumshafen Harburg“. „Es war schon immer mein Traum, den Sprung über die Elbe von Süden nach Norden zu wagen“, sagt Reinhard Knoche, „wir wollen den Harburgern die Möglichkeit geben, von ihrem Heimathafen aus Hamburg und die Elbinsel Wilhelmsburg zu erleben“.

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An Bord des Fährschiffes ist alles vom Feinsten. Foto: pr

Das Besondere dabei: Die „Wappen von Harburg“ wird nicht am „Dampfschiffsanleger im Elbstrom liegen,  sondern am Kanalplatz vor der neuen Drehbrücke mitten im Harburger Binnenhafen. Knoche: "Damit ist das Schiff bequem mit dem Bus oder zu Fuß über die Harburger Schloßstraße zu erreichen. Zudem gibt es bei jeder Fahrt eine spannende SchleusunKnoche: g in der Harburger Hafenschleuse."

An Bord des Fährschiffes ist alles vom Feinsten: es gibt ein Cabrio Deck, eine Pantry mit Bierzapfanlage, WLAN und bequeme Stühle.  Im Winter sorgt eine Zentralheizung für gemütliche Wärme.

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Die "Wappen von Harburg" wird beim Binnenhafenfest getauft. Foto: pr

Die Barkasse kann auch für Familien- oder Firmenfeiern gemietet werden. An Bord wird eine Küche angeboten, die den Vergleich mit Gastronomie-Tempeln an Land nicht zu scheuen braucht. Dafür sorgt die Kochkönigin Zita Reichert, die mit Schmankerl aus der schwäbischen Heimat, Hamburger Spezialitäten und leichter mediterraner Kost die Gäste verwöhnen wird.

Reeder der neuen Barkasse ist die Firma Mare-Invest-Sylt GmbH. Die Gesellschafter Reinhard Knoche und Werner Zucker planen und entwickeln Konzepte zum Wohnen in schwimmenden Häusern. Der auf der Insel Sylt geborene Werner Zucker kann als Ur-Harburger gelten, denn der ehemalige Leiter des MAZ Harburg hat den Vorläufer der TuTech in der Harburger Schloßstraße aufgebaut

Das neue Schiff wird  wie berichtet standesgemäß getauft werden. „Das wird am Freitag,  3. Juni am ersten Tag des Binnenhafenfestes geschehen“, sagt Reinhard Knoche. Um 19.45 Uhr wird am Kanalplatz eine Sektflasche an die Bordwand klatschen. „Und dann wird gefeiert“, verspricht Reinhard Knoche. (cb)