160428DRKHarburg - Wenn es schwere Unfälle oder Unglücke, plötzliche Todesfälle oder andere einschneidende Ereignisse gegeben hat, werden Angehörige des KIT, das

Kriseninterventionsteam des DRK-Harburg gerufen. Über 300 Mal waren sie im letzten Jahr gefragt. Mehr als 1000 Menschen wurden betreut. Jetzt wurde das in der Regel von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdiensten angeforderte KIT verstärkt. 18 neue ehrenamtliche Helfer engagieren sich. Sie übernehmen jeweils zwei Bereitschaftsdienste im Monat. Zudem hat das KIT ein neues Fahrzeug bekommen. „Der neue Dienstwagen wurde von einer Privatperson gespendet, die dem KIT sehr verbunden ist. Sie wollte die Arbeit des KIT möglichst konkret unterstützen, ohne dabei namentlich genannt zu werden“, sagt Ina Neerfeld, Referentin beim DRK-Harburg.

Wer Interesse an einer Mitarbeit bei KIT hat, kann sich bewerben. Voraussetzungen sind ein Mindestalter von 25 Jahren, physische und psychische Belastbarkeit, PKW-Führerschein und zeitliche Flexibilität. „Als Helfer im KIT braucht man ein gutes Gespür für Menschen und Situationen. In extrem kritischen Situationen muss ein KIT-Helfer besonnen und empathisch sein“, sagt Neerfeld zu den Voraussetzungen. Die Ausbildung ertreckt sich über mehrere Monate, in denen rund 120 Unzterrichtseinheiten absolviert werden. Weitere Informationen über das Kriseninterventionsteam und die ehrenamtliche Arbeit dort gibt es im Internet unter www.kit-hamburg.de oder telefonisch unter 040 - 766 092-69. zv

Veröffentlicht 28. April 2016