1160322DRKHarburg - Die Flüchtlingshilfe des DRK in Harburg kann ab sofort bei der medizinischen Versorgung der aktuell etwa 3.800 Asylsuchenden in seinen sechs

Erstaufnahmeeinrichtungen auf einen eigenen Rettungstransportwagen zurückgreifen. Das Fahrzeug ist eine Spende des Mercedes-Benz Werks Hamburg. Es wurde am Dienstag in der DRK-Erstaufnahme Neuland II in der Schlachthofstraße übergeben.

DRK-Vorstand Harald Krüger und Harald Krebs, Leiter der DRK-Erstaufnahme Neuland II in der ehemaligen Fegro-Halle, wurden die Schlüssel für den Rettungstransportwagen von Werksleiter Wolfgang Lenz und dem Betriebsratsvorsitzenden Jörg Thiemer von Mercedes-Benz überreicht. „Das Mercedes-Benz Werk Hamburg erleichtert unsere Arbeit in den Erstaufnahmen mit der Spende des Rettungstransportwagens enorm. Wir sind für diese Hilfe sehr dankbar“, sagte Harald Krüger.

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Spendenübergabe des Rettungsfahrzeugs vor der ehemaligen Fegro-Halle. Foto: cb

In der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen kommt es immer wieder zu Situationen, in denen die anfallenden Kosten vom DRK aus Spenden gedeckt werden müssen. Dies kommt vor, wenn zum Beispiel noch kein Versicherungsschutz besteht oder wenn erforderliche Therapiemaßnahmen nicht von den Kassen übernommen werden. In der medizinischen Versorgung traumatisierter Menschen, oftmals mit sprachlichen Verständigungsproblemen, ist es hilfreich, durch Spenden zusätzliche Versorgungsangebote machen zu können. Im Einzelfall braucht es mehr als das öffentlich finanzierte Regelangebot.

Das jetzt übergebene Fahrzeug (Modell Sprinter, Baujahr 2000) soll künftig als mobiles „Untersuchungszimmer“ für ärztliche Untersuchungen in allen sechs Erstaufnahme-Unterkünften des DRK Harburg genutzt werden. Vorher war das Fahrzeug ausschließlich auf dem Werksgelände von Mercedes-Benz und im unternehmenseigenen Gesundheitszentrum im Einsatz. Es wurde entsprechend wenig gefahren und ist in einem sehr gepflegten Zustand.

Das Hamburger Mercedes-Benz Werk in Bostelbek engagiert sich mit dieser Fahrzeugspende schon zum wiederholten Mal für die lokale Flüchtlingsarbeit des DRK: Im Rahmen von zwei Sammelaktionen waren bereits insgesamt 33 Kartons mit Bekleidung gespendet worden. Eine weitere Sammelaktion ist derzeit in Planung. Solche und ähnliche Kooperationen mit Mercedes-Benz und weiteren regional engagierten Unternehmen sind eine wertvolle Unterstützung in der DRK-Flüchtlingshilfe.

Unternehmen, die unterstützen möchten, wenden sich an den DRK-Kreisverband, Dr. Dirka Grießhaber, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 040/766 092-66. (cb)