160205BentekkHarburg - Ein kleiner Kasten mit gutem Riecher überzeugte die Jury des GründerGeist-Wettbewerbs der Wirtschaftsjunioren Hamburg. Es ist ein mobiles Messgerät

, das die Luft auf krebserregende Stoffe testet - produziert vom Harburger Startup bentekk.

Bentekk wurde von Matthias Schmittmann und Johannes Weber in ihrem Studium an der Technischen Uni in Harburg und am NIT Northern Institute of Technology Management gegründet. Nun geht es mit dem Start-up der Absolventen steil bergauf: Die Wirtschaftsjunioren Hamburg zeichneten sie mit dem GründerGeist aus, einem mit 7.500 Euro dotierten Preis für den besten Businessplan.

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Christopher Knipp von BRL (v.l. ) mit Matthias Schmittmann und Johannes Weber von bentekk.

30 Teams hatten sich für den Businessplan-Wettbewerb beworben. Die besten elf kamen in die engere Auswahl und pitchten ihre Ideen vor einer siebenköpfigen Expertenjury. Drei Start-ups landeten auf dem Siegertreppchen.

An die Spitze schaffte es der Gaschromatograph von bentekk. Die beiden Gründer und Geschäftsführer Matthias Schmittmann und Johannes Weber lernten sich in ihrem Studium an der TUHH und dem NIT Northern Institute of Technology Management kennen. Am NIT wählten sie die Spezialisierung Entrepreneurship und legten damit den Grundstein für bentekk. Hier schrieben sie den Businessplan und wurden von Gründungsexperten beraten.

Das bentekk-Messsystem basiert auf Forschungsergebnissen des Instituts für Messtechnik der TUHH. Schmittmann und Weber entwickelten eine intelligente Messtechnik für die Vor-Ort-Analytik von Schadstoffen weiter. Der Gaschromatograph ist so klein, dass er sehr handlich und mobil ist.

Innerhalb von 30 Sekunden kann er die Luft auf über 50 verschiedene Stoffe untersuchen. Darunter auch krebserregende Stoffe wie Benzol, die bereits in kleiner Dosis ein hohes Krebsrisiko darstellen. Ist die Konzentration des Stoffes zu hoch, schlägt das Gerät Alarm.  (cb)