151219StiftungFischbek - Vor rund 14 Monaten, im  Oktober 2014, haben der Margarethenhort und das Unterstützungsnetzwerk Süderelbe den Treffpunkt Sandbek an Start gebracht. In

den Räumen im Ohrnsweg findet seitdem ein buntes Treiben statt. Mal ist es eine Mädchen- oder Kindergruppe, die den Treffpunkt mit Leben erfüllt, mal die Seniorengruppe, eine Gruppe für Deutschunterricht oder der Elterntreff. Auch Sozialberatung und Beratung von Mütter und Untersuchungen von Säuglingen finden sich im Angebot.
„Das Haus ist ein richtiger Mehrgeneration-Treff“, freut Leiter Jörg Lau. Damit es rundum funktioniert, ist man auf Unterstützung angewiesen. „Die inhaltliche Arbeit können wir gut leisten, aber bei den Rahmenbedingungen, da brauchen wir Hilfe“, sagt Lau.

Da konnten Bernd Meyer von der Sparkasse Harburg-Buxtehude und Bezirksamtsleiter Thomas Völsch helfen. Völsch ist Mitglied im Regionalforum Harburg der Stiftung für Stifter der Sparkasse Harburg-Buxtehude. 2.000 Euro haben die beiden für die Einrichtung der Küche an Jörg Lau und sein Team überreicht. Beide wissen die Arbeit des Treffpunkt Sandbek zu schätzen: „Es ist gut, dass hier im Quartier Stabilität eintritt“, sagt Meyer.

Die Stiftung für Stifter der Sparkasse Harburg-Buxtehude wurde ins Leben gerufen, um den Stiftungsgedanken in der Region neu zu beleben. Neben dem von dem Geldinstitutgestellten Grundstock von 300.000 Euro können potenzielle Stifter in der Region hier spenden oder stiften. „Viele möchten stiften, scheuen aber die Formalitäten und den Aufwand rund die Stiftungsgründung, das Genehmigungsverfahren und die spätere Verwaltung“, weiß Meyer. Die Stiftung für Stifter setzt hier an und stellt diesen Rahmen für potenzielle Stifter zur Verfügung.

Drei Regionalforen haben die Aufgabe, dem Stiftungsrat und dem Stiftungsvorstand Anregungen für mögliche Spendenempfänger zu geben. Dafür sind die Regionalforen mit Menschen aus dem jeweiligen Gebiet besetzt, die sich dort gut auskennen – wie eben Thomas Völsch als Bezirksamtsleiter im Regionalforum Harburg. „Die Arbeit des Treffpunkt Sandbek ist wichtig für die hiesige Entwicklung“, sagt Völsch, der selbst aus dem Stadtteil Neugraben-Fischbek kommt. dl

Veröffentlicht 19. Dezember 2015