151210SpendeHarburg - Auch in diesem Jahr konnten die Vertreter der Harburger Altherren-Auswahl (HAA) 10.000 Euro an die Deutsche Muskelschwund-Hilfe übergeben. Auf dem

Ball Papillon der Deutschen Muskelschwund-Hilfe im Hotel Elysee übergaben sie Dirk W. Rosenkranz, Vorstandsvorsitzender der Muskelschwund-Hilfe e. V., den Scheck über die große Summe.

„Muskelschwund ist bis heute eine unheilbare Krankheit. Es gibt bis zu 800 verschiedene Erkrankungsformen, wobei schätzungsweise rund 300.000 Menschen davon alleine in Deutschland betroffen sind. Aufgrund der Tatsache, dass Muskelschwund eher zu den seltenen Erkrankungen zählt und noch zu wenig im Bereich der medizinischen Forschung passiert, haben wir uns vorgenommen, diesen Bereich stärker zu unterstützen“, sagte Rosenkranz erfreut.

Im vergangenen Jahr konnte die Deutsche Muskelschwund-Hilfe mit Erfolg unter anderem eine spezielle Beatmungsstudie in der Weserbergland Klinik in Höxter unterstützen. Die Ergebnisse daraus waren von enormer Bedeutung, so dass klar geworden ist, dass bei ausreichender Beatmung beziehungsweise der Unterstützung der Luftzufuhr die Ausdauer und das Leistungsvermögen bei an Muskelschwund Erkrankten verbessert werden kann.
 
„Tatsache ist, dass der Pflegebedarf derjenigen, die an schwerwiegenden neurologischen Muskelerkrankungen leiden, immens hoch ist und jede Spende die Versorgung im Pflegebereich aufstockt. Deshalb spenden wir mit Freude an den Verein Deutsche Muskelschwund-Hilfe", sagt Andreas Kaiser, 2. Vorsitzender der HAA, der sich über das Engagement seiner Mitglieder freut. „Insgesamt haben wir bisher über 155.000 Euro an die Muskelschwund-Hilfe und an andere Institutionen gespendet und im Hinblick auf das kommende Jahr hoffen wir auf weitere großzügige Spenden", ergänzt André Golke.  (cb)