151209GrabHarburg - Die Vorträge der Reihe "Schaufenster Archäologie", bei der Experten über aktuelle Projekte berichten, begleitet auch die aktuelle Ausstellung des Harburger

Museums "Ausgegraben. Harburg archäologisch". Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf die neuesten Forschungsergebnisse zur Siedlungsentwicklung, Wirtschaftsweise, aber auch zum täglichen Leben der frühen Harburger.

Im Rahmen der neuen Vortragsreihe wird Dr. Philip Lüth am Donnerstag, 10. Dezember, um 18 Uhr zum Thema "Festung, Markt und Hafen - Die Entwicklung Harburgs aus archäologischer Sicht" von seiner Arbeit auf der Ausgrabungsstelle berichten. Neben den zahlreichen Funden zu Handel und Handwerk, brachte die Arbeit der Archäologen wesentliche Erkenntnisse zur Entwicklung der Kleinstadt Harburg vom 13. bis in das 16. Jahrhundert.

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Die Ausgrabungen an der Harburger Schloßstraße. Foto: pr

Außer dem bisher unbekannten Marktplatz wurde im Jahr 2013 auch der mittelalterliche Hafen der Stadt entdeckt. Die Grabungen wurden von naturwissenschaftlichen Untersuchungen begleitet, die vor allem die Themen der Umweltrekonstruktion und der Ressourcennutzung in den Blick nehmen sollten. Mit dem Abschluss der Grabungen gehört Harburg zu den am besten untersuchten Gründungsstädten des 13. Jahrhunderts.

Der Vortrag findet am Harburger Rathausplatz 5 statt. Der Eintritt kostet vier, ermäßigt drei Euro. Anmeldung erforderlich unter Telefon 0 40/4 27 71-24 97.  (cb)