151203NikoHarburg - Der MuseumsHafen Harburg lässt sich von ein bisschen Wind nicht aufhalten und wird am Sonntag, 6. Dezember, ab 12 Uhr den Schwimmenden Nikolausmarkt

wie geplant eröffnen. Die Wetterprognose sagt für Sonntag stürmische Böen voraus. Adrian Carstens, angehender Nikolaus und Eigner des Seglers Jonathan, sieht dem gelassen entgegen: „Wir sind so seetüchtig wie unsere Schiffe, da wäre es doch gelacht, wenn wir nicht ein paar Zelte windfest bekommen“.

Um den vielleicht nicht ganz so wetterfesten Besuchern weiteren Unterschlupf zu bieten, wird zusätzlich zum bisher schon geplanten Programm der Laderaum des Frachtseglers Undine geöffnet. Dort kann man sich auch mit warmen Grog wieder aufwärmen und dabei die maritime Kunstausstellung von Dirk Bunte betrachten oder sich an den Miniaturschiffen von Rudolf Oehlmann erfreuen.

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Das Wetter wird am Nikolaus-Sonntag ähnlich sein, nur die Undine liegt dann sicher am Lotsekai vertäut. Foto: pr

Wer aber das echte Hamburger Wetter genießt, kann an den stündlichen Nikolaus-Spaziergängen teilnehmen, um mehr über das Revier Harburger Binnenhafen zu erfahren. Zu den Spaziergängern gehören unter anderen der Harburger Baudezernent Jörg Penner, Jürgen Apel von der Geschichtswerkstatt Harburg und Eisenbahnhistoriker Günter Lange. Auch Katharina Pscheidt vom MuseumsHafen Harburg freut sich darauf, um den Hafen führen zu dürfen: „Als Schiffseignerin der White Angel möchte ich gerne das maritime Leben und Miteinander im Harburger Binnenhafen zeigen“.

Um nach dem Sturm keine Flaute aufkommen zu lassen, wird ab 16 Uhr mit Musik das Publikum in Bewegung gesetzt. Zuerst tritt der Pop-Chor Supersonic auf mit einer Mischung aus Pop, Jazz, Gospel und viel Spaß. Um 18 Uhr folgt dann der Harburger Hafenbarde und MuseumsHafen-Mitglied Werner Pfeifer mit Gitarre und Gesang. (cb)

Das vollständige Programm kann unter http://www.muhahar.de/nikolausmarkt.php eingesehen werden.