151129Ball1Heimfeld - Traditionell wird beim Ball der Seefahrt Labskaus serviert. In diesem Jahr stand erstmals in der Geschichte der Marinekameradschaft Harburg ein zweites

Gericht für die Gäste zur Auswahl: Außer Labskaus wurde in diesem Jahr "Armenisches Gulasch aus 1000 und einer Nacht" serviert. Das Rezept stammt von Hobbykoch und Co-Autor eines Kochbuches Garabed Antranikian und wurde von Lindtner-Küchenchef Frank Kriewen und seinem Team hervorragend umgesetzt.

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Garabed Antranikian probiert bei Frank Kriewen das Armenische Gulasch. Foto: cb

Garabed Antranikian war in diesem Jahr Schirmherr des Marineballs, der am Sonnabend zelebriert wurde, und entführte die Ballgäste an diesem Abend in seine Heimat Armenien. Gemeinsam mit seiner Frau Jeanette, Mitarbeitern aus dem Präsidialbereich der TU-Harburg und vielen Freunden und Verwandten genoss Antranikian den Ball im Heimfelder Privathotel Lindtner in vollen Zügen.

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Sozialsenatorin Melanie Leonhard wird von Michael Pahlke begrüßt. Foto: cb

Und das Armenische Gulasch, für das Antranikian viele geheimnisvolle Gewürze aus seiner Heimat organisierte, kam bei den Gästen sehr gut an: Von den 308 Ballbesuchern - das war ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr -, entschieden sich 176 für das Gulasch. 129 blieben beim traditionellen Labskaus, drei Personen aßen vegetarisch. "Das Ergebnis hat uns schon ein wenig überrascht", sagte Michael Pahlke, der Vorsitzende der Harburger Marinekameradschaft.

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Christoph Bruhn macht seiner Kim Friedrich einen Hochzeitsantrag. Foto: cb

Zu den Gästen gehörten unter anderem Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhard, Armeniens Botschafter in Berlin, Ashot Smbatyan, der Vorsitzende des Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden, Jochen Winand sowie viele Vertreter der Harburger Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Die Tanzfläche war stets gut gefüllt. Foto: cb

Zwischen den Tanzrunden, gab es für die Gäste viel Kultur aus der Heimat des TU-Präsidenten zu genießen: Auf dem Programm standen umjubelte Auftritte der international erfolgreichen Sopranistin Hrachuhí Bassenz, des David Quartett und des Gayane Chors. Für eine gut gefüllte Tanzfläche sorgte immer wieder die Band Moonlight Affair.

Ein weiterer Höhepunkt war der Hochzeitsantrag von Christoph Bruhn, der bei der Marinekameradschaft als "Bootsmann der Wache" im Amt ist. Auf der Bühne hielt er vor den Gästen um die Hand seiner Lebenspartnerin Kim Friedrich an. Zu Tränen gerührt sagte sie zu diesem romantischen Antrag natürlich "Ja"!  (cb)