RathausHarburg - Zum Dritten Mals hat die Bezirksversammlung den Harburger Nachhaltigkeitspreis im Rathaus verliehen. Der Preis in Höhe von 2.000 Euro ging

erneut an drei Preisträger, die ihre Projekte im Bezirk erfolgreich praktizieren.

Der erste Preis in Höhe von 1.000 Euro ging an das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, das mit seinem Projekt „Lernen im Fluss (LiF)/ Teilprojekt Lernen im Fluss II (LiF II)“ Schulungseinheiten für Fünftklässler unter der Betreuung von Oberstufenschülern anbietet. Die jährlich durchgeführte Renaturierung der Engelbek und seit neuestem auch des Rückhaltebeckens Langenbek führt diese "an die Natur heran und fördert das Verständnis der Zusammenhänge sowie die Entwicklung eines Bewusstseins für den Wert und die Schutzwürdigkeit der Natur", so Lehrerin Yvonne Musolff-De Nardo.

Den zweiten Preis in Höhe von 600 Euro konnte das Naturschutz-Informationshaus Fischbeker Heide der Loki Schmidt Stiftung für das Projekt "Die Heidepaten – Lernen „IN, AN und MIT der Natur“ entgegennehmen. Über das sogenannte Entkusseln und die spielerische Erforschung der Heidegebiete lernen Schüler aus zwei 3. Klassen der Schule Ohrnsweg (Neugraben-Fischbek) als Heidepaten, Verantwortung für ihre Patenfläche zu übernehmen und an nachfolgende Klassen als Multiplikatoren weiterzugeben.

Über den dritten Preis in Höhe von 400 Euro konnten sich Lis Evers und fünf weitere Studentinnen der Leuphana Universität Lüneburg mit ihrem Projekt "Dievers" freuen. Diese entwickeln in ihrem Projekt nachhaltige und zugleich stilvolle Produkte wie Turnbeutel, Laptoptaschen oder Rucksäcke aus wertvollen und beständigen Restmaterialien wie Feuerwehrschläuchen oder Warnkleidung. Dabei engagieren sie sich auch sozial, indem sie in den Elbewerkstätten in Harburg produzieren. zv