151125UnfallHarburg - Zwei Lkw-Unfälle haben am Mittwochmorgen zu massiven Behinderungen des Verkehrs auf den Autobahnen und Ausweichstrecken im Hamburger Süden

geführt. Zunächst hatte es in den Morgenstunden in Fahrtrichtung Norden im Elbtunnel gekracht. Um 9.15 Uhr kam es auf der A1 in Höhe der Straße Großmoordamm, ebenfalls in Richtung Norden, zu einem weiteren schweren Unfall mit drei beteiligten Lkw.

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Rettungskräfte versuchen, den Fahrer aus dem Führerhaus zu bergen. Foto: zv

Ein Lkw-Fahrer (46) hatte im zähfließenden Verkehr den vor ihm bremsenden Lkw zu spät gemerkt und fuhr auf. Durch die Wucht des Aufpralls kollidierte der Lkw noch mit einem weiteren davor fahrenden Transporter. Alle drei Fahrer wurden verletzt. Während die Fahrer der vorderen Fahrzeuge bereits in umliegende Krankenhäuser gebracht werden konnten, gestaltet sich die Rettung des Unfallverursachers als sehr schwierig: Spezialisten der Feuerwehr versuchen über den Laderaum des Lkw, der für die Rettungsarbeiten aufgetrennt wurde, den verletzten aber ansprechbaren Mann aus dem Führerhaus zu holen. Erst nach rund drei Stunden gelang es den Einsatzkräften, den Fahrer zu befreien. Er wurde unter Notarztbegleitung ins Krankenhaus gebracht.

Beteiligt an den Rettungsarbeiten sind die Berufsfeuerwehr Hamburg und die FF Maschen. Die Autobahn musste gesperrt werden. Es bildete sich ein merhere Kilometer langer Rückstau. (zv/cb)