151120MoebHilfHarburg – Fast keiner hat es gemerkt. Klammheimlich ist die Möbelhilfe Süderelbe an der Buxtehuder Straße geschlossen worden. Nur den Linken ist aufgefallen, dass der

gemeinnützige Verein, den es seit 1987 gibt, bereits Anfang Oktober seine Arbeit dort eingestellt hat. Dort konnten sozial Schwache große Möbel für kleines Geld bekommen. Die Mitglieder, so heißt es, haben aus Altersgründen aufgegeben. Um Nachfolger hat sich offenbar niemand erfolgreich gekümmert. „Das war eine wichtige soziale Einrichtung“, sagt André Lenthe, Bezirksabgeordneter der Linken. Pech: Vom Verein war niemand zu erreichen, um nähere Informationen zu erhalten. Selbst die Diakonie, an die die Möbelhilfe angeschlossen war, wusste von nichts. Jetzt hofft Lenthe, dass irgendjemand in die Bresche springt. Am besten wäre es die Einrichtung direkt an der Buxtehuder Straße neu aufleben zu lassen. Das ehemalige Gerichtsgefängnis, das direkt hinter dem Amtsgericht liegt, ist der geeignete Ort. Dort können auch größere Möbel problemlos angeliefert oder abgeholt werden. zv