151112Wetternstr2Harburg – Was SPD-Fraktionschef Jürgen Heimath schon am Freitag vermutet hatte, hat sich jetzt bestätigt:  Die Bautätigkeiten auf dem Grundstück der Unterkunft Wetternstraße

waren nicht genehmigt, es gab nicht einmal einen Bauantrag. Folglich handelte es sich um einen Schwarzbau! Wie berichtet tauchten in der vergangenen Woche plötzlich Bauarbeiter mit schwerem Gerät auf und planierten eine größere Fläche. Dort wollten sie in dieser Woche ein Betonfundament gießen und später Wohncontainer aufstellen. Diese weitere Vergrößerung der Unterkunft war aber in allen vorherigen Gesprächen ausgeschlossen worden. Politik und Verwaltung waren bei den Anwohnern im Wort.

Wer nun den Auftrag für den Schwarzbau gegeben hat, ist noch nicht klar. Offenbar hat niemand ein Interesse daran, Roß und Reiter zu nennen. Bekannt wurde nur, dass Staatsrat Jan Pörksen in der Montagsroutine in der Sozialbehörde unmissverständlich klar gemacht haben soll, dass es in der Wetternstraße keine Erweiterung gibt. ag

Veröffentlicht 18. November 2015