151103UngerHarburg - Seit zwölf Jahren setzt sich das Harburger Bündnis gegen Depression für eine Stärkung von Selbsthilfeaktivitäten ein, organisiert öffentliche

Informations-Veranstaltungen und arbeitet an einer Endstigmatisierung des Themas. Am Mittwoch, 11. November, veranstaltet das Bündnis den Antidepressionstag.

Unter der Schirmherrschaft von Bettina Tietjen und Prof. Dr. Hermann Rauhe findet ab 14.30 Uhr im Harburger Rieckhof diese öffentliche Veranstaltung statt, zu der alle interessierten Bürger eingeladen sind. Auf dem Programm stehen mehrere Expertenvorträge, ein Dokumentarfilm und eine Diskussion.

Schwerpunkt des Tages ist das Thema „Flüchtlinge“. Angelika Grabow referiert über das Flüchtlingsgeschehen im zweiten Weltkrieg aus der Perspektive der Kriegskinder und -enkel, gefolgt von einem Vortrag von Dr. Hans-Peter Unger, der den Zusammenhang von Migration und Depression erklärt.

Im Anschluss folgt der Film „Das dunkle Gen“, welchen der Arzt Frank Schauder gemeinsam mit zwei Dokumentarfilmern über seine Depression gedreht hat. Ein reger Meinungsaustausch soll bei der abschließenden Diskussion mit dem Arzt und Hauptdarsteller Frank Schauder erfolgen. (cb)