151102HubertusEhestorf - Rekord beim Hubertusmarkt auf dem Kiekeberg: "Wir haben am Sonnabend die magische Zahl von 30.000 Besuchern vermutlich geknackt", sagte Organisator

Johannes Schuster am Montag gegenüber harburg-aktuell. "Das lag zum einen an dem ganz tollen Herbstwetter mit viel Sonnenschein, aber auch an den vielen attraktiven Ständen und Aktionen, die in diesem Jahr geboten wurden."

Einmal im Jahr verwandelt sich der Kiekberg rund um das Gasthaus der Familie Schuster in ein Mekka des Kunsthandwerks. Mehr als 200 Aussteller aus nah und fern präsentierten ihre Geschenkideen, Kulinarisches, Kunsthandwerk, Schmuck, Dekoratives und vieles mehr. Das meiste kommt dabei aus eigener Herstellung oder aus kleinen Handwerksbetrieben.

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Siegfried Prahl mit seinen Insektenhotels. Foto: cb

Seit vielen Jahren kommt auch Siegfried Prahl aus Agathenburg zum Hubertusmarkt. Seine Insektenhotels aus eigener Herstellung erfreuen sich großer Beliebtheit und sind zudem eine sehr nützliche Sache, um den Nützlingen eine Nist- und Überwinterungsmöglichkeit im heimischen Garten zu geben.

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Begeistert: Monika Hamann-Feiser (r.) und Kerstin Dietz. Foto: cb

Begeistert waren auch Monika Hamann-Feiser aus Geesthacht und ihre Freundin Kerstin Dietz aus Buchholz: "Als gebürtige Harburgerinnen, kommen wir natürlich regelmäßig hierher, um Kunsthandwerkliche Dinge zu kaufen. Außerdem kann man bei einem Glühwein das Jahr Revue passieren lassen und alte Erinnerungen zum Leben erwecken."

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Ansturm: An den Ständen herrschte Hochbetrieb. Foto: cb

Der Nachteil des Ansturms auf den Hubertusmarkt: Bei so vielen begeisterten Besuchern waren am Nachmittag die Erbsensuppe und das Grillgut ausverkauft. Schuster: "Auf das Rahmbrot brauchten die Besucher nicht zu verzichten, da konnten wir immer schnell noch Teig anmischen."

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Klassiker: Die Erbsensuppe fand reißenden Absatz. Foto: cb

Angesichts dieses enormen Zuspruchs denkt Schuster jetzt darüber nach, den Hubertusmarkt an zwei Tagen zu veranstalten. "Es ist allerdings zunächst nur eine Idee, über die man nachdenken muss. Entschieden ist da noch nichts." Bislang steht nur eine Sache fest: Auch im kommenden Jahr wird es am letzten Sonnabend im Oktober wieder einen Hubertusmakt auf dem Kiekeberg geben. (cb)