151023ZEAFischbek – Die Chance, dass in der riesigen Flüchtlingsunterkunft rund um den ehemaligen Obi-Markt an der Straße Am Aschenland doch noch dauerhaft Polizeipräsenz kommt,

ist gestiegen. „Es gibt einen entsprechenden Prüfauftrag“, sagt Polizeisprecher Timo Zill. Anfang November soll das Ergebnis vorliegen und eine Entscheidung getroffen werden. In der Vergangenheit hatte der Staatsrat der Innenbehörde, Bernd Krösser, entsprechenden Forderungen noch mit dem Hinweis auf die „weitgehend unauffällige Lage“ in solchen Unterkünften eine Absage erteilt.

Ob eine dauerhafte Polizeipräsenz in der Unterkunft, in der nach jetzigen Planungen rund 3500 Menschen in Holzhäusern in einer Folgeunterkunft und über 700 Flüchtlinge im ehemaligen Obi-Markt und in Container auf dem Parkplatz davor im Rahmen einer Zentralen Erstaufnahme, durch zusätzliche Polizisten gewährleistet wird, steht in den Sternen. Eine erste Dauerwache in der Zentralen Erstaufnahme an der Schnackenburgsallee, wo rund 2800 Flüchtlinge untergebracht sind, muss die örtliche Wache aus dem eigenen Bestand besetzen. zv