151021BrueckeHarburg - Die Hannoversche Brücke im Zuge der Hannoverschen Straße wird ab Sonntag, 1. November, für Fahrzeuge über 2,10 Meter Gesamtbreite

mechanisch gesperrt. Es werden neben der Beschilderung noch Sperren aus Betongleitwänden aufgestellt, die nur Fahrzeuge bis 2,10 Meter Breite passieren können. Das teilte die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation gestern mit.

Die Hannoversche Brücke in der Nähe des ZOB Harburg im Zuge der Hannoverschen Straße und führt über die Bahngleise Richtung Buxtehude/Stade. "Die 73 Meter lange Brücke wurde 1956 in der damals noch jungen Bauweise als Spannbetonbrücke hergestellt.

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Die marode Brücke im Zuge der Hannoverschen Straße. Foto: zv

aus dieser Zeit weisen häufig Schwachstellen auf, die durch Verstärkungsmaßnahmen behoben werden müssen oder die zu einem vorzeitigen Abbruch führen. Dies trifft auch auf die Hannoversche Brücke zu", sagt Behörden-Pressesprecherin Susanne Meinecke.

Bei Bauwerksuntersuchungen wurde eine deutliche Zunahme der Schäden festgestellt. Statiker haben berechnet, dass infolge der Schäden die Standsicherheit der Brücke nicht mehr ausreichend gegeben ist und Nutzungseinschränkungen erforderlich sind. Zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit musste ab 1. September 2015 die Brücke für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen gesperrt werden. Fahrzeuge über 7,5 Tonnen einschließlich der Busse werden über parallel verlaufende Straßen umgeleitet.

Die Sperrung und die Umleitungsstrecken wurden großräumig ausgeschildert und durch eine entsprechende Beschilderung im Brückenbereich ergänzt. Meinecke: "Mehrtägige verkehrstechnische Beobachtungen haben nun leider ergeben, dass die durch Verbotsschilder angezeigte Sperrung vielfach missachtet wird und die Umleitungsstrecken nicht genutzt werden."

Da aber unbedingt sicherzustellen ist, dass Fahrzeuge über 7,5 Tonnen Gesamtgewicht die Brücke nicht mehr befahren, wird ab 1. November 2015 die Brücke für Fahrzeuge über 2,10 Meter Gesamtbreite mechanisch gesperrt.

"Der Beginn der Baumaßnahme für den Abbruch und Neubau der Brücke ist für die zweite Jahreshälfte 2016 vorgesehen. Bis dahin wird das Bauwerk intensiv überwacht, um eine weitere Schadenszunahme rechtzeitig erkennen zu können", so Meinecke. (cb)