151019DRKNeuwiedenthal - Mit dem „Kinderteller“ bietet die DRK-Kita Grüne Insel armen Kindern in Neuwiedenthal kostenloses Mittagessen an den Wochenenden. Damit

das auch in Zukunft so bleibt, unterstützt die Frauenvereinigung Inner Wheel Club (IWC) Hamburg-Süd die Initiative mit einer großzügigen Spende.

Neuwiedenthal ist geprägt von Einwohnern aus der Mittelschicht und sozial benachteiligten Menschen. Im Viertel leben viele Kinder, die oft nicht genug zu essen bekommen. Das fiel den Mitarbeitern der DRK-Kindertagesstätte Grüne Insel auf und gründeten im Februar 2006 den „Kinderteller“. Jeden Sonnabend und Sonntag erhalten hier Kinder im Alter von drei bis 14 Jahren in der Zeit von 13 bis 14 Uhr ein kostenloses Mittagessen. Rund 15 ehrenamtliche Helfer, die das Personal in der Kita unterstützen, betreuen abwechselnd die Essensausgabe für die Kleinen. Sie sorgen für eine gemütliche Atmosphäre und nehmen sich Zeit für die Kinder. Die stürmen meistens schnell nach dem Essen wieder nach draußen, um zu spielen. Ohne Hunger.

Über die Presse sind die Mitglieder des IWCs Hamburg-Süd auf den Kinderteller aufmerksam geworden. Es ist eine weltweit organisierte Frauenvereinigung, deren Mitglieder in der Regel Angehörige von Rotariern sind. „Wir waren sehr bestürzt, dass es Kinder gibt, die zu Hause keine warme Mahlzeit zu essen bekommen“, sagt Marlies Nitzbon, Mitbegründerin des IWC. Deshalb war für sie klar: Den Kindern muss geholfen werden. „Sie sind das schwächste Glied in der Gesellschaft.“ Ingeborg Aschoff nahm ihren runden Geburtstag als Anlass, statt sich Geschenke von ihren Gästen zu wünschen, Geld für die Kinder von Neuwiedenthal zu sammeln. So kamen 1100 Euro zusammen.

Begleitet von zwei langjährigen IWC-Mitgliedern, Ingeborg Aschoff und Andrea Kutzim (Clubpräsidentin), überreichte Marlies Nitzbon nun symbolisch einen Scheck an Anke Freygang, Leiterin der Kita Grüne Insel und des DRK-Projekts „Kinderteller“. „Das Geld können wir sehr gut gebrauchen. Denn der Kinderteller wird ausschließlich über Spenden finanziert“, freut sich Anke Freygang. Rund 21.000 Euro werden pro Jahr benötigt, um an den Wochenenden bis zu 120  Kinder mit einer warmen Mahlzeit zu versorgen.  (cb)