151006BlasHarburg - Der Speicher am Kaufhauskanal beendet mit einem zünftigen Oktoberfest die Saison 2015. Gefeiert wird am Wochenende 10. und 11. Oktober

jeweils von 12 bis 22 Uhr. Der Eintritt zur "Harburger Wiesn" ist kostenlos.

„Uns ist es wichtig, die kulturelle Dimension des traditionsreichen Oktoberfestes herauszustellen.  Eine zünftige, original bayrische Blasmusik statt einer elektronisch verstärkten Schlagerparade steht im Mittelpunkt. Frische „Volxmusik", traditionelle Tänze und Märsche, Volksweisen und Heimatlieder statt Herzilein und Atemlos“, so Speicher-Geschäftsführer Henry C. Brinker, der in den 90er-Jahren in München den Volksmusiksender Radio Arabella 92,4 mit aufgebaut hat.

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Im Speicher am Kaufhauskanal locken die "Harburger Wiesn" zum Feiern. Foto: pr

Vorbild für das Oktoberfestes im Speicher  ist die „Oide Wiesn“, ein Traditions-Oktoberfest, das sich seit 2010 auf der Münchner Wiesn mit Blick auf die Bavaria erfolgreich etabliert hat.  Mit Festzelten, in denen Gemütlichkeit und bayrisches Brauchtum gepflegt werden, gibt's auf dem Südteil der Theresienwiese Volksfest-Tradition, bayerisches Brauchtum, Münchner Gastlichkeit und jugendfrische Volxmusik.

Direkt von ihrem Gastspiel auf der "Oidn Wiesn" beim Münchner Oktoberfest kommt die Kapelle „Niederbayerischer Musikantenstammtisch“ mit Musikern aus Schwaben, der Oberpfalz, Oberbayern und eben Niederbayern. Die Formation unter Leitung von Josef Zapf bringt mit Christina Kranz-Kohl auch eine versierte Tänzerin mit. Denn angetan haben es den Musikanten vor allem die Tänze: Landler, Schottische, Dreher und - natürlich - die schönsten Zwiefachen landauf, landab. Für die Melodie sind die Klarinetten und Trompeten zuständig. Die Begleiter spielen auf der Harmonika, Basstrompeten oder Tenorhörnern, der Bass auf Tuba oder Kontrabass. Immer ohne Noten, frei nach Gehör. Das Beste: gesungen wird auch!

Natürlich gibts auch Bier. Hier verweist das Speicher-Team darauf, dass Hamburg im 16. Jahrhundert die Weltbierhauptstadt war, wo übrigens das obergärige Weissbier erfunden wurde. Neben Löwenbräu-Oktoberfestbier kommt genau diese Hamburger Weissbier-Spezialität aus der Hamburger Ratsherrn-Craftbeer-Manufaktur zum Ausschank.

Der Eintritt zur "Harburger Wiesn" ist frei, die Halbe kostet 4,50 Euro und Fleischpflanzl mit Kartoffelsalat gibt es für fünf Euro. Parkplätze sind direkt an der Blohmstraße vorhanden. (cb)