150921DRKHarburg - Sich begegnen und über das gemeinsame Spiel besser kennenlernen: Das ist das Ziel der bundesweiten „Aktion Zusammenspiel – Bündnisse

für junge Flüchtlinge.“ In der DRK-Erstaufnahme für Asylsuchende in Neuland gelang dieses Kennenlernen jetzt auf Anhieb. Kinder aus verschiedenen Herkunftsländern tobten ausgelassen und fröhlich miteinander und beschäftigten sich intensiv mit dem Inhalt eines Spielzeug-Paketes, das Jan Pörksen, Staatsrat für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, ihnen überreichte.

Anlässlich der „Woche des Bürgerschaftlichen Engagements“ hatte das Bundesfamilienministerium Organisationen, Vereine und Kommunen dazu aufgerufen, sich an der „Aktion Zusammenspiel - Bündnisse für junge Flüchtlinge zu beteiligen.

Staatsrat Pörksen signalisierte sofort Unterstützung. Im Mittelpunkt der bundesweiten Initiative stehen Begegnungen zwischen einheimischen Kindern und Flüchtlingskindern, die sich auf spielerische Weise kennenlernen und den Kontakt zueinander aufbauen können. Bei diesen Treffen werden Spielzeug-Pakete überreicht, die von den Herstellern Playmobil, Lego und Ravensburger gespendet wurden.

Eines von insgesamt 450 Paketen überreichte Staatsrat Jan Pörksen in der Spielstube der DRK-Erstaufnahme Harburg-Neuland. Dort werden werktäglich Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren durch zwei DRK-Mitarbeiterinnen betreut. Zum Termin waren auch einheimische Kinder aus der DRK-Kita Bremer Straße eingeladen. Gemeinsam drängelten sie sich in der Spielstube um das große Paket und konnten es kaum erwarten, den Karton aufzureißen.

Lothar Bergmann, Vizepräsident des Kreisverbandes Harburg, betonte die Bedeutung solcher Initiativen für Kinder: „Als Kreisverband sind wir seit knapp einem Jahr in den Flüchtlingsunterkünften aktiv und freuen uns über vielerlei Unterstützung, die wir bei dieser Herausforderung erfahren. Wir alle wissen: Kinder sind unsere Zukunft, egal, in welchem Land sie geboren sind. Eine Spende, die Kindern phantasievolles Spiel und ein fröhliches Miteinander ermöglicht, ist sehr willkommen. Denn ein Miteinander kann nicht verordnet werden, es muss wachsen. Das Spiel ist dazu ein sehr guter Weg."   (cb)