150918NaDeLi1Harburg - Das hat großen Spaß gemacht: Die 3. Nacht der Lichter hat alle Erwartungen übertroffen und strahlte bis weit über die Grenzen Harburgs hinaus. Nach

Schätzungen der Veranstalter kamen rund 15.000 Besucher in den Binnenhafen - 3000 mehr als bei der letzten Veranstaltung, die 2013 stattgefunden hatte.

Dabei hatten die Veranstalter auch großes Glück mit dem Wetter gehabt: Es war ein wundervoller Früh-Herbst-Abend mit angenehmen Temperaturen. Lediglich ein Regenschauer trübte die Stimmung ein wenig.

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Ein Traum aus buntem Licht: Rückseite der Gebäude Schellerdamm. Foto: cb

Die Besucher ließen sich verzaubern von einem bunt illuminierten Binnenhafen - rund 55 Gebäude erstrahlten nach Einbruch der Dunkelheit in den olympischen Farben, einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm und vielen kulinarischen Köstlichkeiten die in zwei Gourmet-Zelten von den Channel-Gastronomen angeboten wurden.

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Rund 55 Gebäude wurden bunt illuminiert. Foto: cb

Dafür gab es von vielen Seiten großes Lob für die Veranstalter, die es geschafft hatten, diese Großveranstaltung nach nur neun Wochen Vorbereitungszeit zu einem großen Erfolg für Harburg werden zu lassen. "Möglich gemacht wurde die schnelle Umsetzung vor allem dadurch, das alle beteiligten Akteure an einem Strang gezogen haben", sagte Melanie-Gitte Lansmann vom channel-hamburg gegenüber harburg-aktuell.

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Das Lichterschauspiel am Westlichen Bahnhofkanal. Foto: zv

Die 3. Nacht der Lichter stand im Zeichen der Spiele für Hamburg und wurde auch  als erste große Werbeaktion von der Feuer und Flamme für Hamburg GmbH genutzt, um auf das Referendum für die Bewerbung Hamburgs im Herbst aufmerksam zu machen.  Im Rahmen des Olympia-Talks zeigten die Akteure auf der Bühne, dass sie Feuer und Flamme für Olympia in Hamburg sind.

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Die Stelzenläufer von Oakleaf setzten einen weiteren Glanzpunkt. Foto: zv

Das Bühnenprogramm von Werner Pfeifer über Hamburg Jukebox bis R&B Jam kam sehr gut an. Höhepunkt auf der Bühne war allerdings der Auftritt vom Gospel Train, der gleich mehrere Zugaben geben musste, bevor die Lichter auf der Bühne ausgingen.

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Industrie-Denkmäler wie diese Kräne strahlten in buntem Licht. Foto: zv

Tolle Stimmung gab es auch beim Lichterlauf, der mit rund 1000 Sportlern einen Teilnehmerrekord verzeichnete. Auch rund 40 Flüchtlinge aus dem Binnenhafen gingen bei diesem sportlichen Höhepunkt an den Start.

Bereits jetzt steht fest, dass es eine 4. Nacht der Lichter im Harburger Binnenhafen geben wird. Ob dies aber bereits schon im nächsten Jahr soweit sein wird, ist noch ungewiss. (cb)