150918BremerHarburg - Die Arbeiten an der Kreuzung Bremer Straße, Ecke Friedhofstraße kommen jetzt auf die Zielgerade: Bereits in wenigen Wochen wird ein Teil der Kreuzung

wieder befahrbar sein. "Es ist vorgesehen, den Kreuzungsbereich Bremer Straße/Friedhofstraße/Am Großen Dahlen für den Straßenverkehr bereits am Montag, 5. Oktober, vorzeitig freizugeben", sagte Richard Lemloh, Pressesprecher der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation auf Anfrage von harburg-aktuell. Ursprünglich sollten die Arbeiten erst Ende Oktober beendet sein.

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Der Ernst-Bergeest-Weg bleibt bis Mitte November 2015 gesperrt. Foto: cb

Derzeit laufen die Asphaltierungsarbeiten der Fahrbahnen auf Hochtouren. Lemloh: "In den Nebenflächen werden noch Arbeiten stattfinden. Gehwege werden bis etwa Ende November 2015 hergestellt und Baumpflanzungen können in Abhängigkeit von der Witterung bis Anfang 2016 erfolgen." Diese Arbeiten sollen im Zuge von Tagesbaustellen ausgeführt werden.

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Alles neu: So sieht die Friedhofstraße in Richtung Kreuzung aus. Foto: cb

Ausgenommen von der vorzeitigen Freigabe ist dagegen der Einmündungsbereich Bremer Straße, Ecke Ernst-Bergeest-Weg. "Ursprünglich war es vorgesehen, den unmittelbaren Einmündungsbereich zunächst nur provisorisch herzustellen, da noch nicht alle erforderlichen Grundstücksflächen erworben werden konnten", erklärt Richard Lemloh, der betont: "Erfreulicherweise hat der Erwerb einer kleinen Teilfläche im Zuge der Bauarbeiten doch noch vorzeitig geklappt. Auf diese aktuelle Entwicklung haben wir umgehend reagiert und die Ausführungsplanung entsprechend der neuen Situation überarbeitet, so dass der Einmündungsbereich bereits endgültig hergestellt werden kann."

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Die Friedhofstraße bekommt ihre neue Asphaltschicht. Foto: cb

Zunächst sind laut Lemloh umfangreiche Leitungsumlegungen unterschiedlicher Leitungsunternehmen erforderlich, bevor der eigentliche Straßenbau erfolgen kann. Dies hat zur Folge, dass der Ernst-Bergeest-Weg noch bis voraussichtlich Mitte November 2015 gesperrt bleibt.

Eine Erhöhung der Kosten für die Umgestaltung der Kreuzung hat es nicht gegeben. Der Kostenrahmen in Höhe von 4,3 Millionen Euro wurde nach Auskunft von Lemloh eingehalten. (cb)