150910PhViertel1Harburg - Jede Menge Migrationsgeschichten von Menschen aus dem Quartier werden  bei der ersten „Langen Tafel“ im Phoenix-Viertel aufgetischt. Dazu haben

Schüler der dortigen Stadtteilschule Bewohner des Viertels, oft Eltern oder Großeltern, interviewt. Herausgekommen ist ein gebundenes Buch mit ganz persönlichen Geschichten, das während der Veranstaltung an Bezirksamtsleiter Thomas Völsch übergeben wird. Natürlich bleibt die Lange Tafel, die sich durch die Eddelbüttelstraße zum Kalischer Platz zieht, nicht ungedeckt. Nach dem Motto „Integration geht durch den Magen", wird es jede Menge Speis und Trank aus aller Herren Länder geben. „Das gemeinsame Essen bietet die Möglichkeit sich zwischen den Kulturen und Generationen über persönliche Dinge des Lebens auszutauschen“, heißt es aus dem Bezirksamt, das die Lange Tafel kräftig unterstützt.

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Das Phoenix-Viertel. Dort findet die "Lange Tafel" statt. Foto: zv

Die Idee zu dem Event stammt nicht aus Harburg. Erstmals gab es 2006 in Berlin-Kreuzberg eine „Lange Tafel“, die als Inszenierung für den Dialog der Generationen und Kulturen von Isabella Mamatis, Regisseurin und Schauspielerin, initiiert wurde. In Harburg startet die erste „Lange Tafel“ am 18. September um 14 Uhr. Zwei Stunden soll die Veranstaltung dauern. zv zv