150523DiscoMove1Harburg – Da war viel mehr als „Love in the Air“. Der zweite Harburger Discomove – er war eine richtig geile Party. Mehrere tausend Menschen kamen am Sonnabend in den

Binnenhafen um dabei zu sein. Dieses Jahr waren auch viel mehr schrille Outfits angesagt. Bunte Perücken, Schlaghosen und Plateauschuhe prägten das Bild.

Am Morgen hatte es noch so ausgesehen, als wäre Petrus kein Disco-Fan – Nieselregen kam aus Harburgs wolkenverhangenem Himmel. Zum Start um 15 Uhr war das miese Wetter vergessen. Sonne strahlte das bunte Partyvolk an. Drei Stunden lang zogen die 15 Trucks und Fans in einem rund 350 Meter langen Zug ihre Runden durch das quirlige Quartier. Gute Laune machten nicht nur Pop und Sonnenschein. Auch die beiden Treffer des HSV und die Chance auf den Klassenerhalt wurden lautstark gefeiert. Anschließend war Aftermove-Party auf dem Kanalplatz angesagt. Dort wurde noch bis spät in den Abend zu den Hits der 70er- und 80er–Jahren weiter gefeiert. Nicht zu unterschätzen: Die Bewertung der Polizei: Die freute sich über die friedliche Party und hatte fast nichts zu tun.

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Der Kanalplatz: Zentrum des Discomoves. Foto: zv

Das Konzept von Initiator Bernd Langmaack von pb Konzept ist zumindest für den Hauptakt aufgegangen. Der Discomove wird auch von Institutionen, wie der schützengilde oder der Handwerkskammer aktiv unterstützt. Auch die Aftermove-Party auf dem Kanalplatz kam an. Ausbaufähig ist der Freitag. Das Feuerwerk über der Schloßinsel war toll. Ob am Freitag Büromenschen aus dem Channel am Ende der Woche noch Lust auf Feiern mit Würstchenbuden und Getränkeständen haben, bleibt zweifelhaft. Auch das große Partyzelt war sicher nicht so frequentiert, wie es sich die Veranstalter gewünscht haben. Am Freitag waren dort kaum Gäste. Am Sonnabend war es gut gefüllt. Gefeirt wurde bis weit nach Mitternacht.  Wer drin war, emfand es als angenehm - vor allem, weil es nach Sonnenuntergang auf dem Kanalplatz einfach kalt wurde.

Unterm Strich ist der Discomove ein echter gewinn für Harburg, der auch zu den wenigen Veranstaltungen gehört, die im größeren Stil auch Beachtung über die Bezirksgrenzen hinaus hat und Besucher von dort zieht. zv