141026BlaBlaHarburg – Das Jahr 1989: In Berlin fiel die Mauer. Aus Afghanistan zogen die Russen ab und in Harburg übernahm Heike Eddelbüttel das Bla Bla in der Seevepassage,

in dem sie als Kellnerin gearbeitet hatte. Wer nachgerechnet hat: Es ist 25 Jahre her. Die Kneipe gibt es noch immer. Heike auch: Sie heißt heute aber statt Eddelbüttel Plätke – so wie ihr Mann, Ex-Maurer, Ex-Gast, Ex-Aushilfe und jetziger Ehepartner und Mitbetreiber. 1999 haben beide geheiratet. Auch das ist ein Jubiläum. Wer jetzt noch mal gerechnet hat: 15 Jahre ist es her.

Das Bla Bla, das ist eine in Harburg kaum bemerkte Erfolgsgeschichte. Als Heike 1989 war die Kneipe übernahm, war das Bla Bla so richtig runtergewirtschaftet. Es folgte 25 Jahre in einer Gegend, die heute nicht gerade den Ruf genießt ein florierender Anziehungspunkt zu sein. „Es folgten Höhen und Tiefen“, resümiert das Betreiber-Ehepaar. Immerhin: Der Laden, der mittlerweile Kult-Status genießt, ist rentabel. Konzepte änderten sich. Aus der zeitweisen Sportsbar ist, den zuletzt zu hohen Preisen von Sky geschuldet, wieder eine „ganz normale“ Kneipe geworden. Astra, Holsten, Jever gibt es am Tresen. Livemusik soll ein fester Bestandteil werden. „Das neue Projekt ist die neu erstellte Bühne, wo wir in regelmäßigen Abständen Künstler auftreten lassen“, so Torsten Plätke. Bei der letzten Musci Night war die Kneipe schon dabei. zv