140703LiFeiHeimfeld - 75 Jahre Lindtner. Diese Sause wird den 700 Gästen, die am Freitagabend im Privathotel an der Heimfelder Straße das Jubiläum feierten,

als eines der herausragenden Feste in Harburg in Erinnerung bleiben. Mit Big Band, Hummerkrabben, Roastbeef und vielen anderen kulinarischen Leckereien wurde gefeiert, was Hermann und Alwine Lindtner 1939 auf den Weg brachten und ihre Töchter Heida Lindtner, Brunhild Bruns und Korri Slawig erfolgreich weiter führten. Die Konditorei in Eppendorf hat Kult-Status. Das Fünf-Sterne-plus Hotel mit seinen 128 Zimmern und Suiten ist nicht nur das erste Haus am Platz in Harburg und Stammsitz der Harburger Schützengilde von 1528, sondern auch moderne Tagungsstätte bedeutender nationaler und internationaler Unternehmen und Verbände.

So waren es auch die herausragenden unternehmerischen Leistungen, die die Festredner wie Handelskammer-Geschäftsführer Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Handwerkskammer-Präsident Josef Katzer, Harburgs „Bürgermeister“ Thomas Völsch oder Oppositionsführer Dietrich Wersich (CDU), hervorhoben. Einen Monat vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs hatten Hermann und Alwine Lindtner ihre erste Konditorei am Meßberg in Hamburg eröffnet. Sie wurde 1943 ausgebombt. Kurz nach Kriegsende, in einer Zeit, als es bei vielen Menschen nur um die exstenziellsten Dinge des Lebens ging, eröffneten sie ihre Konditorei in Eppendorf, die es bis heute gibt. 1949 wurde, nach einer heute unglaublich kurzen Bau- und Planungszeit von 99 Tagen, das Hotel in Heimfeld eröffnet

Nach den Reden  wurde gefeiert. Dabei kam die von Heida Lindtner erhoffte Schönwetter-Variante zum tragen. 25 Meter lange Buffets, gekühlter Wein und über 20 Grad ließen die Gäste bis tief in die Nacht feiern. Schöner, so die einhellige Meinung, hätte es nicht sein können. Einer der letzten Gäste war Dr. Enno Stöver, 1. Patron der Harburger Schützengilde. Die mit langen Festen ihre Erfahrung. Traditionell werden beim Königsessen am frühen Morgen Spiegeleier gereicht. zv