Silvesterparty13Harburg – Das war ein gelungener Jahreswechsel. Auf vielen Partys feierten die Menschen das neue Jahr. Im Bolero freute sich Oliver Klühn über mehr als 500 Gäste. Die tanzten ausgelassen bis in den Morgen. Party war auch im Silo 16 angesagt. Im Hotel Lindtner kamen die Herren im Smoking. Über 120 Gäste waren im festlich geschmückten großen Saal. Für Frank Wiechern vom Leuchtturm bedeutete Silvester Schwerstarbeit. "Wir haben 300 Hummer zubereitet“, verrät er. Auch dort wurde nach dem Essen im Saal ausgelassen getanzt. Die Bilder sind mit einem Klick von hier aus in der Bildgalerie zu sehen.
Während woanders getanzt wurde, erblickte in der Asklepios Klinik Harburg am Eißendorfer Pferdeweg zehn Minuten nach Mitternacht der kleine Emir das Licht der Welt. Er ist das Neujahrsbaby 2010 der Hansestadt „Der Junge ist putzmunter. Er ist kerngesund“, hieß es aus dem Krankenhaus. Emir wiegt 3820 Gramm und ist 55 Zentimeter groß. Mit seinen Eltern freuen sich seine beiden größeren Geschwister.
Schwer ran mussten am morgen die Männer der Stadtreinigung. Ab 6 Uhr waren sie unterwegs, um die Reste des Feuerwerks zu beseitigen. „Es ist etwas weniger, als in den Jahren vorher“, sagt einer der Mitarbeiter der Stadtreinigung. Die Leute stehen mehr auf Raketen. Besonders die Batterien, die klein ganze Serien von Lichteffekten in die Luft schießen, sind gefragt gewesen.
Ein Tick später mussten die Schützen der Gilde aufstehen. Traditionell besuchten sie mit einer Abordnung den Neujahrsempfang im Hamburger Rathaus, damit der Bürgermeister ihnen die Hand schütteln konnte.
100101TelefonzelleNeben Licht gab es auch Schatten. Polizei und Feuerwehr hatten zwar auch nicht ganz so viel zu tun, wie in den Vorjahren. Es gab aber auch  schlimmer Zwischenfälle.
In Wilhelmsburg sind an der Grotestraße Kinder mit Vogelschreckmunition beschossen worden. Zwei Jungen wurden dabei so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus kamen. Gegen den Täter leitete die Polizei ein Strafverfahren ein. Die Waffen stellten die Beamten sicher.
An der Neuen Straße entzündete Feuerwerk Sperrmüll auf einem Balkon. Die Flammen griffen auf die Wohnung über. Zeugen holten den Mieter, der selbst vorher auf dem Balkon geknallt hatte, aus der Wohnung.
Lebensgefährlich verletzt wurde ein Mann in Neuenfelde. Dort war es in einem Gebäude an der Stellmacher Straße zu einer Verpuffung gekommen. Der Mann erlitt schwerste Brandverletzungen. Er kam ins Unfallkrankenhaus Boberg.
An der Jägerstraße zerstörten bislang unbekannte Täter eine Telefonzelle. Sie hatten sie mit einem vermutlich selbst gebauten „Superböller“ zersprengt.