130801AzubisHeimfeld – Stolz wirken sie, die neuen Lehrlinge des Privathotels Lindtner. In diesem Jahr sind es gleich elf Auszubildende, die dort ihre Ausbildung angetreten haben.

Koch wollen sie werden, Hotelkaufmann, Restaurantfachleute oder Konditoren. Und sie kommen überwiegend aus Hamburg aber auch aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen, von Norderney oder aus Rheinland-Pfalz. "80 Prozent unserer Auszubildenden sind Abiturienten”, sagt Hotel-Chefin Heida Lindtner.

Der erste Tag war “easy”. Beim „Azubi-Frühstück“ durften sich die “Neuen” noch von ihren künftigen Kollegen bewirten lassen. Zwar sind Lehrjahre auch heute noch keine Herrenjahre, wie man früher gern zum Besten gab. Der Kampf um den Nachwuchs hat aber längst begonnen.

Gute Wachstumsaussichten und der demographische Wandel rücken das Thema Fachkräftesicherung immer stärker in den Focus von Unternehmen. So sei in einigen Teilmärkten schon heute eine Fachkräftelücke zu diagnostizieren. Heida Lindtner: „Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung der eigenen betrieblichen Ausbildung in den nächsten Jahren weiter deutlich zunehmen.“

Eine Ausbildung im Lindtner wird von vielen jungen Leuten gezielt angestrebt. Durch sie wird den Berufsanfängern nach ihrem Abschluss die Hotelwelt sowohl im nationalen wie im internationalen Bereich offen stehen. Viele ehemalige Mitarbeiter, die hier die Ausbildung absolviert haben, sind heute europa- und weltweit in leitenden Positionen tätig. Mit der betrieblichen Ausbildung, so Heida Lindtner, werden wir auch unserer sozialen Verpflichtung gerecht. „Denn“, so sagt sie weiter, „wenn die Betrieben selbst keinen Nachwuchs ausbilden, wer soll es sonst für sie  tun?“ dl