130204RathausbierHarburg – Die Szene vom Harburger Rathausplatz. Sie setzt auf den Marktführer. Oettinger. Keine andere Brauerei verkaufte letztes Jahr so viel Bier wie die Brauer aus

dem Regierungsbezirk Schwaben in Bayern: knapp über 6,2 Millionen Hektoliter. Abgefüllt in die übliche 0,5-Liter Oettinger-Pullen sind das über 1,2 Milliarden Flaschen.

Es dürfte nicht nur der Geschmack, sondern auch der unschlagbar günstige Preis sein, der das in dieser Frage offenbar sehr kostenbewusste Dauersitzpublikum vom Rathausplatz zu dieser Marke greifen lässt.

Selbst am nahen Kiosk, der ganz kundenorientiert eine den fast den gesamten Tag andauernde „Happy-Hour“ den Liebhaber der Biermarke bietet, ist die Flasche für unter 50 Cent zu haben. Der Begriff Billigbier ist in erster Linie auf den Preis zu beziehen. Denn was aus der Flasche in den Hals rauscht, ist echtes "Kehlengold". Die Zeitschrift Öko-Test verlieh der Marke, wie fast allen anderen 46 getesteten Bieren, ein „sehr gut“.

Welchen Anteil die Trinkerszene vom Harburger Rathausplatz, die gerade wegen der widrigen Temperaturen unterrepräsentiert ist, an dem erneuten Spitzenplatz der Brauerei hat, gibt die Statistik nicht her. zv