101122ScharfBinnenhafen – Lange hat das „Sehlmanns“ nicht leer gestanden. Dienstag eröffnen Sven Oliver Scharf, dem früher das Eiscafé in der Lämmertwiete gehörte, und Daniel Wernecke das „Scharf“. Das ist ein Tag später als ursprünglich

 

geplant.

Doch der Teufel steckte im Detail. Schon das Säubern der aufwendig verputzten Wände war eine echte Herausforderung. Am Montag standen beide noch im Laden auf der Leiter. Dienstagmittag wird das „Scharf“ fertig sein. Es ist einer der ganz traditionellen Gastronomiestandorte in Harburg. Seit 1902 wird dort gezapft und serviert. Legendär war das „Kaligas“, das der heutige Vermieter bewirtschaftete.
„Es wird ein Soft Opening“, sagt Scharf zur Eröffnung. Zunächst ist nur tagsüber auf „Wir bieten einen Mittagstisch an“.  Ab Nikolaus soll dann auch abends geöffnet sein. Die Küche wird von deutschen Gerichten dominiert sein. „Wir setzen auf raffinierte Sachen, die man sich Zuhause nicht macht“, so Scharf. „Aber auch ein paar Pastagerichte werden auf der Karte stehen. Da kommt man nicht drum rum.“ Für die Sonntage sind ausgiebige Frühstücksangebote geplant, die sich auch an Langschläfer richten.

Auch sonst tut sich gastronomisch etwas im Binnenhafen. Dem legendären Marinas, das Star-Koch Michael Wollenberg zu einem Top-Retsaurant machte, soll im kommenden Jahr neues gastronomisches Leben eingehaucht werden. Wer dort einziehen will, ist ja sowas von geheim.

Endgültig gestorben ist offenbar das Konzept für die "Ess Bar". Es wird, so munkelt man, auch nicht wieder mit einem neuen Betreiber eröffnen zv