Discomove

Harburg - Der Disco-Funke sprang auch dieses Mal über: Nach einem verhaltenen Start drehte der fünfte Discomove im Harburger Binnenhafen richtig

auf. Tausende Menschen verwandelten den Harburger Binnenhafen für einen Tag in eine riesige Open-Air-Disco. Es war eine große Bühne für Paradiesvögel und schrille Gestalten. Bei den Outfits galt das Motto: Je schräger - desto besser!

Zehn bunte Trucks und ein Spielmannszug wurden um 15 Uhr von Bernhard Schleiden, Dezernent für Bürgerservice im Bezirksamt, auf die eineinhalb Kilometer lange Rundreise geschickt. Zu diesem Zeitpunkt waren die Straße und der Kanalplatz im Vergleich zum Vorjahr noch relativ leer. Aber nachdem die 10 Trucks ihre erste von drei Runden auf dem 1,5-Kilometer langen Rundkurs durch den Binnenhafen zur Musik der 1970er und 1980er Jahre gedreht hatten, strömten auch die Menschen zum Discomove. Mitgespielt hat auch das Wetter. Bereits zum Mittag hatte sich manchmal die Sonne blicken lassen. Am Abend klärte der Himmel auf - und: es blieb trocken.

"Wir rechnen damit, das wir wie im Vorjahr die 25.000 Besucher-Marke geknackt haben", sagte Bernd Langmaack von pb-konzept gegenüber harburg-aktuell. Und die feierten ein friedliches Fest: Nach Auskunft der Polizei gab es lediglich vier kleine Zwischenfälle: Drei leichte Körperverletzungen und eine Ingewahrsamnahme. Auch die Sanitäter hatten recht wenig zu tun.

Nach dem eigentlichen Move wurde bis nach Mitternacht auf dem Kanalplatz die Aftermove-Disco-Party gefeiert - mit viel Live-Musik und einem schönen Feuerwerk, das, von der Schloßinsel abgeschossen, den Nachthimmel erstrahlen ließ. Erstmals gab es bei diesem 5. Discomove für die After-Move-Party auch Einlasskontrollen auf dem eingezäunten Kanalplatz. Bewährt hat sich auch, an einem Tag zu feiern. In den vergangenen Jahren hatte die Sause bereits am Freitagabend begonnen. Der Tag hatte nicht so viel Zuspruch bekommen. cb