Wilstorf - "Das ist doch nicht August", sagt der Mann von der Schießbude am Außenmühlendamm. Statt Sonne Regen.

Reichlich Regen. Der Start des Außenmühlenfestes 2017 ist ins Wasser gefallen. Am Freitagnachmittag, als um 15 Uhr die Stände öffneten, verirrten sich zunächst nur wenige Harburger zum Stadtpark. Der Regenschirm war dabei Pflicht. Als wenn Petrus, der als "Wettergott" gilt, die Harburger so richtig ärgern will, begann es kurz darauf so richtig zu schütten - so als würde er auf Billy Idol hören, der aus den Lautsprechern des Truck vom Discomove "more more more" singt. "Eiskaffe habe ich heute nicht in das Programm genommen", sagt die Frau vom Kaffeestand. Sie setzt ganz auf die heißen Getränke.

"Zum Glück hat es zum Abend aufgeklart und es war trocken. Es war nicht voll, aber trotzdem noch ganz gut", sagt Borhen Azzous, der die Hauptbühne organisiert. "Es hätte deutlich schlechter laufen können, wenn es durchgeregnet hätte." Sonnabend soll es zum Abend ebenfalls wettermäßig besser werden. "Wir sind so zumindest mit einem blauen Auge davongekommen."

 Für Sonntag, wenn sich Boerney & die TriTrops oder Peter Sebastian angesagt haben, soll das Wetter deutlich schöner sein. zv