Harburg – Auch in diesem Jahr standen die Chancen für einen Beachclub im Harburger Binnenhafen schlecht. Mehrere Optionen sind bereits verworfen. Jetzt ist der Kanalplatz im

Gespräch - als letzte Möglichkeit. Dort könnte auf einem teil der Fläche ein temporärer Beachclub über den Sommer entstehen. Die Entscheidung steht aus.

Der Frühling steht vor der Tür. Die ersten Sonnestrahlen machen Lust auf mehr. Aber am Treidelweg rotten die Überbleibsel des Beachclubs Veritaskai vor sich hin. Trotz vollmundiger Ankündigungen wurde kein Standort gefunden, der die Anforderungen für den Beachclub erfüllt. Das Standort-Problem hatte sich bereits letzten Herbst abgezeichnet, nachdem der sich von der Verwaltung favorisierte Platz am Treidelweg nach Abschluss eines jahrelangen Mietvertrags plötzlich als ungeeignet entpuppte. In den Monaten danach wurde keine Alternative gefunden.

Das eine langfristige Option unter den aktuellen Gegebenheiten Utopie ist, weiß Ralf-Dieter Fischer, der als Rechtsanwalt die Interessen von Beachclub-Betreiber Heiko Hornbacher vertritt. „Wir wissen, dass ein Beachclub auf dem Kanalplatz natürlich keine Dauerlösung ist“, sagt Fischer. „Es ist aber eine Chance für eine Saison." Die Idee, den Platz zu nutzen, der zwischen Festivitäten eher mau frequentiert ist, kam nach das mittlerweile wieder angesagte Binnenhafenfest abgesagt wurde. Danach wurde der Vorschlag laut Fischer zur Prüfung an die Verwaltung gegeben. Die Entscheidung steht noch aus. „Wir haben jetzt einen Zeitpunkt erreicht, zu dem eine Entscheidung fällig ist“, so Fischer. Die müsse in den nächsten Tagen getroffen werden. Sonst lohne sich der Betrieb eine Beachclubs nicht mehr. Fischer: „Jetzt brauchen wir Nägel mit Köpfen oder wir haben weiterhin Harburg ohne Beachclub.“ zv

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