Harburg – Begeisterung klebt. Zumindest in Form von Bier am Boden. Als Zeuge einer wilden Party. Großflächig. Es war eine gute Party, das achte Heathen Rock Festival im Rieckhof.

Mehr als 800 Fans waren gekommen. Teilweise von weit her. „Hier ist man ganz nah dran. Die Bands stehen nachher noch am Tresen und trinken mit einem Bier“, schwärmt Daniel. Der Rieckhof passt zur Zahl der Gäste, die nach und nach eintrudeln, von weitem erkennbar an düsteren Outfit. Sie erleben ein gut getaktetes Programm, das den Wechsel der Bands wie einen gut organisierten Boxenstop rüberkommen lässt, bei dem in kurzer Zeit Instrumente und Equipment gewechselt und der Sound gecheckt werden. Es klappt eben wie am Schnürchen bei der achten Auflage des Festivals.

Die Bands kommen fast alle auch von weit her. So wie Thrudvangar aus Sachsen Anhalt. Die Band, die sich nach dem das Reich des nordischen Gottes Thor benannt hat, spielt Viking Metal, ein Subgenre, mit allerlei Anleihen aus der Mythologie der Wikinger, die bei den Fans ohnehin hoch im Kurs steht. Und so ist es ein bierlaunige Stelldichein zu harten Klängen mit Bands wie Mooncry, Unlight oder Nitrogod, die bis zum eineinhalbstündigen Finale mit Crematory die Bühne rocken und Harburg ein echtes zwölfstündiges Festival bescheren. zv

Crematory mit Frontmann Gerhard „Felix“ Stass. Foto: zv

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