Harburg – Die Ankündigung von Jimmy G war nicht übertrieben. Der „Gitarrist des Jahres 2013“ in Deutschland, der als Mischung aus Jim Hendrix, Jon Bon Jovi und Captain Jack Sparrow

angekündigt wurde, ist schon ein Ausnahmetalent, der den Fans in Marias Ballroom ordentlich war für Auge und Ohren zu bieten hatte. Das er sein Instrument beherrscht – selbst mit der Zunge -  daran ließ er auf der Bühne keine Sekunde auch nur den Hauch eines Zweifels. Auch wenn es zwischendurch mal in ein selbstverliebtes Anspielen von Rock-Klassikern ausartet, die zum Verdruss der Fans nicht in voller Länge kommen. Die Mischung aus Coversongs und eigen Stücken hielt die Fans im Saal. Dabei schafft der gebürtige Mecklenburger seine offensichtliche Vorliebe für Balladen und Soul, die sich auch in seinem neusten Album „Rpck´n Soul“ widerspiegelt, mit dem Wunsch des Publikums nach hartem Rock zu mischen.

Für Heimo war das Konzert ein weiteres Schmuckstück in der Gelungen-Reihe. Mit  Jimmy G hat er einen weiteren Musiker nach Harburg geholt, der die Bedeutung der Location in der Lassallestraße für die Musikszene unterstreicht. Jimmy G soll wiederkommen. Wenn es klappt im nächsten Jahr. zv