150915Curry1Marmstorf – Sie haben ihn zurückgeholt. Nach drei Jahren in Berliner Hand steht der Curry-Cup-Pokal wieder da, wo er hingehört - in der Bruzzelhütte an der

Bremer Straße. Das fünfköpfige Team von Stefan Rupprecht hat ihn bei der 7. Deutschen Schärfemeisterschaft in Geestacht gewonnen. Mit klarem Vorsprung. „Wir haben 178 Punkte geholt“, sagt Rupprecht. „Die Berliner als zweiter nur knapp über 150.“

Die Aufgaben für die acht angetretenen Teams: Anspruchsvoll für den Gaumen. „Es ist ja kein Currywurstwettessen“, sagt Rupprecht. Scharfe Wurst, scharfe Paste, scharfer Likör, scharfe Pommes, scharfes Extrakt zum Dippen oder die schärfsten Chili der Welt im Zehnerpack, standen auf dem Programm. Man hätte sich auch direkt Pfefferspray in den Rachen sprühen können und hätte weniger gemerkt.

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Das Bruzzelhütten-Gewinnerteam. Foto: privat

Das Team aus Harburg, darunter die kultige Christine Licht, die schon seit Jahren dabei ist oder Heinz-Harald, neuer Stern am Schärfewettessenhimmel, der in keinem Fall auch nur die Mine verzog. „Er ist später noch auf Piste gegangen“, wundert sich Rupprecht.

Für die Berliner von Curry & Chili war es übrigens eine herbe Niederlage. Sie hatten den seit 2009 vergebenen Curry-Pott vorher nur einmal, 2011 verloren. Natürlich auch an das Team aus Harburg. Die Berliner haben schon angekündigt kräftig zu trainieren, um den Pokal zurückzuholen. Vielleicht werden die nächsten Meisterschaften im Schärfewettessen ja in Harburg ausgetragen. Die Kreuzung vor der Bruzzelhütte ist Ende Oktober ausgebaut. Ab dann hätte Stefan Zeit, seinen Imbiss fit für das Event zu machen. zv

Veröffentlicht 16. September 2015