RoettigerKaserneGelaendeHarburg – Gute Nachrichten aus dem Stadtplanungsausschuss: Im neuen Wohnquartier Fischbeker Heidbrook auf dem Gelände der ehemaligen

Röttiger Kaserne müssen nur 141 Bäume sicher gefällt werden. 21 weitere Bäume stehen „unter Beobachtung“ und bei 24 Bäumen muss eine Wurzelsuchschachtung entscheiden, ob sie erhalten werden können. Schlimmstenfalls müssen also 179 Bäume für die Erschließung des Quartiers geopfert werden. Dem stehen allerdings mindestens 481 Neupflanzungen gegenüber. Weitere rund 500 Bäume müssen von Häuslebauern auf ihren Privatgrundstücken gepflanzt werden. Das hat Karen Pein von der IBA Hamburg GmbH den Mitgliedern des Stadtplanungsausschusses mitgeteilt.

Damit ist klar: Der zunächst von der Finanzbehörde vorhergesehene Kahlschlag von mehr als 2000 Bäumen ist abgewendet. Diese wollte bei der anstehenden Kampfmittelsondierung auf Nummer sicher gehen und fast alle Bäume roden. Nachdem die IBA Hamburg die Entwicklung des Gebiets übernommen hatte, wendete sich das Blatt. IBA-Chef Uli Hellweg und Projektleiterin Karen Pein hatten schnell erkannt, dass ein Kahlschlag die Vermarktungschancen der Siedlung am Rand des Naturschutzgebiets Fischbeker Heide erheblich schmälern würde. ag