141209IBAWilhelmsburg - Rund 4000 Wohnungen sollen in den kommenden Jahren auf der Elbinsel realisiert werden. Schwerpunkt ist das Gebiet rund um die Dratelnstraße. Einen entsprechenden

Auftrag hat die Stadt an IBA Hamburg GmbH vergeben.

Im Ortsteil Georgswerder - am Fuße des Energiebergs im Nord-Osten der Elbinsel - werden auf etwa 9,5 Hektar bis zu 250 Wohneinheiten auf den Flächen „Kirchwiese“ mit Quartiersplatz und im Bereich von Baulücken am Niedergeorgswerder Deich entstehen, darunter auch viele Einfamilien- und Doppelhäuser und auf einem dem rund 3,0 Hektar großen Areal „Fiskalische Straße“ ein neues Arbeitsstättengebiet mit rund 19.000 Quadratmetern für Gewerbe geschaffen werden.

An der Dratelnstraße entstehen nach derzeitigem Stand in einem ersten Bauabschnitt kurzfristig mindestens 300 Wohneinheiten und bis zum Jahr 2023 weitere 700 Wohneinheiten, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen Dienstleistungszentrum in Wilhelmsburg Mitte befinden.

Im südlichen Wilhelmsburg zwischen Trettaustraße und Kurdamm – als zweiter Bauabschnitt der „Georg-Wilhelm-Höfe“ – sollen bis zum Jahr 2019 auf etwa 1,5 Hektar rund 150 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau entstehen.

Darüber hinaus wird die IBA Hamburg GmbH für zwei weitere Gebiete mit weiteren großen Potenzialen für eine urbane Entwicklung mit Wohnungsbau und Flächen für Arbeitsstätten vertiefende Untersuchungen durchführen, um auch diese Gebiete als Projektentwicklung zu übernehmen.
In der zentralen Nord-Süd-Achse – im Bereich der alten Trasse der Wilhelmsburger Reichsstraße zwischen dem Ernst-August-Kanal im Norden und der Rotenhäuser Straße im Süden – soll bis zum Jahr 2025 auf etwa 49 Hektar in mehreren Bauabschnitten ein urbaner Stadtteil mit Arbeitsstätten und Wohnungsbau in einer Größenordnung zwischen 1750 und 2000 Wohneinheiten entstehen.

An der südlichen Georg-Wilhelm-Straße - im Bereich des Haulander Wegs - könnten bis zum Jahr 2020 auf einem Areal von rund 22 Hektar ein attaktiver Wohnstandort in einem naturnahen Wohnumfeld am Wilhelmsburger Inselpark oder alternative Nutzungskonzepte mit dem Schwerpunkt Gewerbe und Kleingärten entstehen. dl

Veröffentlicht 9. Dezember 2014