131216ChronikMarmstorf – Kein zusammen gestümpertes Werk, sondern ein echtes Gedächtnis des Stadtteils Marmstorf. Was Herbert Schulz dort zusammengestellt hat, kann sich

sehen lassen. 320 Seiten dick kommt die Marmstorfer Chronik daher. Druckfrisch liegen die ersten 150 gebundenen Exemplare vor. Gut und professionell aufgemacht, mit zahlreichen Bildern und Karten werden von der Entstehung der Landschaft bis in die Gegenwart verschiedene Epochen und Themen behandelt. Das Werk ist anlässlich der Zerstörung Marmstorfs vor 200 Jahren durch französische Truppen aufgelegt worden. Mit dem Erlös soll auch die Veranstaltung im kommenden März unterstützt werden, zu der drei Tage lang werden die Mitglieder von Clubs, die sich dem Reenactment, der möglichst authentischen Nachstellung von historischen Ereignissen, verschrieben haben, Marmstorf in ein Heerlager der napoleonischen Zeit verwandeln. Viele Veranstaltungen, Theateraufführungen und Gottesdienste sind geplant.

Die ersten Vorweihnachtlichen Ausgaben, es wären echte Schmuckstücke für den Gabentisch, sind Spendern vorbehalten, die Veranstaltung rund um den 29. März unterstützen wollen. „Wer mindestens 50 Euro spendet, der kann die Chronik direkt bei mir abholen“, sagt Initiator Rainer Bliefernicht (Foto), der eines der sieben historischen Reetdachhäuser im alten Ortskern bewohnt, die nach der Niederbrennung Marmstorfs vor 200 Jahren errichtet wurden. zv

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Der Artikel zur geplanten Veranstaltung

Die Seite der Interessengemeinschaft Marmstorfer Chronik