130925SBahnHarburg – Vor 30 Jahren rollte erstmals die S-Bahn nach Harburg. „Seit der Eröffnungsfahrt nutzten über 700 Millionen Fahrgäste die Züge auf dem neuen Streckenabschnitt

vom Hamburger Hauptbahnhof bis Harburg Rathaus“, sagt Kay Uwe Arnecke, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Hamburg.

Zum Jubiläum rollte noch einmal der damaligen Eröffnungszug im Bahnhof Harburg ein.

In der Fahrerkabine saß Regina Bülck, die Frau, die vor 30 Jahren als erste weibliche Triebfahrzeugführerin der S-Bahn Hamburg den ersten, von ihr auf den Namen "Harburg" getauften Zug in den Bahnhof Harburg steuerte. Zum Jubiläum war es eine Sonderfahrt mit geladenen Gästen, darunter auch Harburgs Bezirksamtsleiter Thomas Völsch und HVV-Geschäftsführer Dietrich Hartmann.

Seit dreißig Jahren trägt die Bahnverbindung Hamburg-Harburg dazu bei, Menschen mit ihren Familien, Freunden aber auch mit Ihren Arbeitsplätzen zu verbinden“, so Völsch. „Diese Bahnstrecke ist somit eine wichtige Lebensader, die Hamburg mit Harburg verbindet und ein Garant für eine funktionierende Mobilität.“

Neben dem hohen verkehrlichen Wert hatte die Anbindung der südlichen Stadtteile auch eine große symbolische Bedeutung. Harburg rückte näher an die Hamburger Innenstadt. Der dichte Taktverkehr auf separaten Gleisen und eine Fahrzeit von nur einer Viertelstunde sollten das Projekt schnell zu einer Erfolgsgeschichte werden lassen.

Die rund 13 Kilometer lange Strecke mit den Stationen Hammerbrook, Veddel, Wilhelmsburg, Harburg und Harburg Rathaus kostete über eine Milliarde Deutsche Mark. Rund ein Jahr später, im August 1984, konnte die Strecke bereits über Heimfeld und Neuwiedenthal nach Neugraben verlängert werden.

Steigende Pendlerzahlen machten die Streckenerweiterung nach Stade im Dezember 2007 unabdingbar. dl