120429WBMHarburg – „Otto... find ich gut“ war der erste Slogan, der so richtig einschlug. Das war 1986. Seitdem haben sich viele Firmen, Städe, Parteien oder sonstwer

mit Slogans versucht. Über ein Vierteljahrhundert nach dem Otto-Spruch hat jetzt auch Harburg seinen Slogan. Das nennt man heute Wort-Bildmarke. „Hamburgs starker Süden“ heißt es da über den Bezirk, gepaart mit zwei Bögen, von denen der eine die Elbe und der andere den viel beschworenen Sprung symbolisieren sollen.

Die Wort-Bildmarke, angeschoben vom Citymanagement, soll „wichtige Aufgaben in der Kommunikation des Stadtmarketings“ übernehmen. Sie, so die Macher, visualisiert das Profil und die Kompetenzen, steigert die Wertschätzung, soll informieren oder sympathisch wirken. Die Zielgruppen sind von lokal bis international ausgemacht.

Der kleine Haken: Harburg hat gar kein eigenes Geld für ein richtiges Stadtmarketing, weil es seit April 1937 gar keine Stadt, sondern ein Bezirk ist. So müssen jetzt Institutionen wie der Wirtschaftsverein oder Werbegemeinschaften, Vereine oder die Verwaltung in Harburg die Wort-Bildmarke in ihre Druckwerke, Briefköpfe oder sonstige Präsentationen übernehmen, damit die Botschaft möglichst weit in die Welt getragen wird.

„Harburg – Hamburgs starker Süden“. zv