130320BunkerHarburg – Aus der Idee den Bunker an der Bunatwiete unterhalb des Alten Friedhofs zu nutzen, wird wohl nichts. Das haben die Antworten auf Nachfragen des Bezirksabgeordneten

Martin Hoschützky (CDU) ergeben.

Der 1940 gebaute Röhrenbunker ist in einem schlechten Zustand. Das wurde 1962 festgestellt. In dem Jahr erfolgte die letzte Begehung. Seit mehr als einem halben Jahrhundert sind die Zugänge zugemauert. Wie es drinnen aussieht, kann man nur vermuten.

Vermutlich steht er unter Wasser. Auch räumlich wäre der Bunker nicht attraktiv. Er ist etwas über 45 Meter lang, nur zwei Meter breit und zweieinhalb Meter hoch. Die Betonwände sind 60 Zentimeter dick. Im Krieg standen dort Holzbänke, auf denen die Anwohner sitzen konnten, wenn Harburg bombardiert wurde. Für 100 Menschen gab es Sitzplätze. Bei den Luftangriffen sollen bis zu 300 Harburger dort Schutz gesucht haben. zv